Meine Top 5 Songs von der BrassWiesn 2015

BrassWiesn München Eching 2014

Bier, Blech, Blasmusik – das ist die BrassWiesn in Eching bei München.

Sie steht wieder vor der Tür, die BrassWiesn vor den Toren Münchens vom 5. bis 7. August – dieses stimmungsvolle Festival für Musik unter Beteiligung von Blasinstrumenten. Vieles kommt dort aus dem bayerischen Raum, verständlich, aber eben nicht alles. Das Line-up, also die Auswahl der Gruppen und Bands, letztes Jahr war abwechslungsreich bis hinein in die späte Nacht. Als ich nach zweieinhalb Tagen Festival wieder Ruhe vor dem Bildschirm fand, galt es die besten Lieder auf Spotify zu finden. Hier die Auswahl meiner Top 5 für die Blogparade Top 5 Songs von Sascha Walk – auch um zu zeigen, dass das Blasmusikfestival weit mehr zu bieten hat, als den Bayerischen Defiliermarsch (den es natürlich und zu Recht auch gibt).

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Eine Seefahrt, die ist…

Hamburg, Hafen

Im Trockendock, wo Schiffsmaler offenbar Pinsel und Farbe testen.

… nicht auf der Reeperbahn und schon gar nicht am frühen Nachmittag. Aber, wenn in Hamburg und Zeit, muss wenigstens eine Hafenrundfahrt sein. So geschehen am Donnerstag. Hier einige Ausschnitte, im wahrsten Sinne des Wortes oder besser gesagt Bildes:

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Im Internetz geht nix verloren

Das war durchaus eine anstrengende Woche, deshalb bleibt es hier kurz. Mich freut vor allem, dass ich eine Grafik gefunden habe, die mir für meinen Beitrag pro Europa von letzter Woche gefehlt hat. Ich habe sie nicht mehr gefunden. Aber wie dieses Internetz so ist, sie wurde mir nochmal in die Timeline gespült.

Bevor dazu hitzige Diskussionen anfangen – es geht um Kriege zwischen den Gründungsmitgliedern der EU (nicht um Kriege, die im geographischen Europa von nicht EU-Ländern geführt wurden, und auch nicht um Kriege, die EU-Mitglieder außerhalb Europas geführt oder unterstützt haben).

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Weiterbauen an Europa – trotz oder wegen #Brexit

Mit Pauken und Trompeten schief gegangen: Brexit. Aus meinem Fotoalbum vom Juli 1981: Schüleraustausch mit London; hier der Ausflug zum Wachwechsel in Windsor.

Mit Pauken und Trompeten schief gegangen: Brexit. Aus meinem Fotoalbum vom Juli 1981: Schüleraustausch mit London; hier der Ausflug zum Wachwechsel in Windsor.

Mein Weltbild hat über Nacht einen Knacks bekommen: das war von 23. auf 24. Juni 2016. Am Abend des 23. bin ich ins Bett gegangen mit den letzten Ergebnissen der Meinungsforscher zur Volksabstimmung im Vereinigten Königreich über den Verbleib in Europa: 52 Prozent sagten sie für das Remain-Lager voraus; ich konnte also beruhigt ins Bett gehen, viel Lärm um Nichts. Die Ernüchterung und der Knacks kamen am Morgen des 24. Juni: da stand es plötzlich 52 Prozent für Leave, das Endergebnis. Was nicht sein durfte, passierte einfach über Nacht.

Blick auf The Shard, mit 310m das höchste Gebäude der EU

Dunkle Wolken über London: Blick auf The Shard, bisher mit 310m das höchste Gebäude der EU. Nun wird der Titel wohl an ein anderes Gebäude gehen.

Was mein Weltbild bisher in punkto Europa vorsah

  • Europa ist und bleibt als Idee attraktiv, unabhängig von seiner Umsetzung;
  • Der Nationalstaat ist eigentlich nur noch für den Sport wichtig (Länderspiele, Medaillenvergleich), ist aber langfristig ein Auslaufmodell in Europa;
  • Die Tatsache, dass man als einzelner europäischer Nationalstaat weniger zu sagen hat, als die EU ist logisch und für Jedermann einsichtig;
  • Das Genörgel und Gemaule über die EU als Organisationsmodell ist in vielen Fällen berechtigt und richtig, stellt aber nicht die Idee als solches in Frage.
  • Nationalstaatliche Grenzen sind in Europa nicht mehr sichtbar, und deshalb ein Relikt der Vergangenheit.
  • Menschen arbeiten und reisen in Europa über Grenzen hinweg, ohne sich über sie Gedanken zu machen; das verdanken wir Europa.
  • Die längste Zeit ohne Krieg unter den EU-Staaten. Man möchte meinen, Frieden sei das beste Argument überhaupt.

 

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Journalistenfilme – zwei Tipps

Fernsehen und Zeitung sind zwei unterschiedliche Medien. Die Zeitungsjournalisten reden, telefonieren, machen Termine und schreiben ab und zu in ihre Notizblöcke. Fernsehjournalisten sind mit einem Tross an Technik unterwegs, ihre Recherchen folgen der Regie und unterliegen dramaturgischen Zwängen, von denen die Zeitungsreporter befreit sind.

Ist das der Grund, warum dann die Zeitungsjournalisten erfolgreicher sind? Ihre Enthüllungsgeschichte zu den Missbräuchen kanadischer Priester löst Lawinen aus. Die Hinweise des Fernsehens dagegen, ob US-President Bush sich durch sein Berufung in die Nationalgarde vor dem Einsatz in Vietnam gedrückt hat, versanden im Streit darüber, ob die mehr als plausiblen Kopien von echten Dokumente stammen können.

 

Spotlight und Der Moment der Wahrheit sind zwei sehenswerte Filme mit beeindruckenden Schauspielern, die sehr gut die Zwänge des Journalismus und der Journalisten schildern. Erstaunlich bei beiden ist, dass sie sehr kurzweilig sind, obwohl man als Zuschauer ja nur Zeuge der Recherche ist. Man wird aber förmlich in den Strudel der Wahrheitsfindung mit einbezogen und zittert mit jedem Anruf, ob der entscheidende Zeuge in ein Interview einwilligt oder nicht.

Bezeichnend finde ich, dass Mary Mapes laut Abspann im Film seit Ihrer Entlassung im Jahr 2004 nicht mehr für das Fernsehen gearbeitet hat. Mary Mapes war eine Produzentin von 60 Minutes, der CBS-Nachrichtenshow mit dem legendären Dan Rather, verkörpert im Film vom Robert Redford. Redford sagt zum Schluss (aus dem Kopf zitiert): „Guten Journalismus wird es nicht mehr lange geben, er ist zu teuer.“

Schade eigentlich, dass es solche Filme über deutsche Medien nicht gibt. Dürfen wir vielleicht in einigen Jahren einen ähnlichen Film zu den Panama Papers erwarten?

 

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Festbrennweiten – vielfach unterschätzt?

Jahrzehntelang war ich auf der Suche nach dem optimalen Zoomobjektiv – wohl wissend, dass ernst zu nehmende Experten und Autoren in Fachpublikationen immer darauf hinwiesen und hinweisen, dass es sich bei einem Zoom immer um einen Kompromiss handeln muss: möglichst großer Brennweitenbereich, möglichst große Lichtstärke und geringes Gewicht bei kleiner Baugröße sind der Traum vieler, nicht nur Amateur-, Fotografen. Nun werde ich, überraschend für mich, wieder zum Fan von Festbrennweiten, offensichtlich. Dafür gibt es aber gute Gründe…

Marienplatz München: Derzeit Bikiniwerbung statt Büchertempel: Olympus OM-D E-M5II mit DG Summilux 1,7/15mm.

Marienplatz München: Derzeit Bikiniwerbung statt Büchertempel: Olympus OM-D E-M5II mit DG Summilux 1,7/15mm.

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Langsamer in Social Media mit Facebook

Slow Media mit Facebook: zum ersten Mal gesehen heute.

Slow Media mit Facebook: zum ersten Mal gesehen heute.

Offenbar gehört Facebook seit Neuestem zu den Vorreitern der Slow-Media-Szene. Nach einem Wochenede fast offline, besuchte ich heute Abend Facebook und nahm mich einiger Posts an, die zu kommentieren waren. Nachdem ich auch noch anderes zu tun habe – wie etwa diesen Blogpost zu schreiben, um nicht gleich beim Wiedereinstieg in die #ironblogosphäre zu scheitern – legte ich eine entsprechend hohe Tippgeschwindigkeit hin. Damit ist Facebook seit Neuestem offenbar überfordert.

„Bitte verlangsame deine Nutzung“ – für mich ist es nicht vorstellbar, dass ich einen Nutzer habe, der so schnell tippen (und denken) kann (du bist womöglich eine Spam-Maschine, aber das weiß ich nicht genau),

meine ich zu hören. Tja, vielleicht zwingt uns Facebook doch, auf Bewegtbild umzuschalten: längere Produktionsdauer und weniger Informationsgehalt, sind offenbar erwünscht. Oder warum erlaubt mir Facebook nicht mehr, schnell zu tippen?

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#rpTEN – inoffizielle Rückblicke

Zu den angenehmen Seiten der re:publica zählt zweifelsohne der entspannte Umgang des Publikums mit audiovisuellen Aufzeichnungsgeräten. Die Dichte an digitalen Ton- und Bildrekordern jeglicher  Preisklasse und Auflösung dürfte selten so hoch sein. Darum ist die Veranstaltung für mich immer auch ein idealer Ort um eine Kamera auszuprobieren – bei den 1,5 Milliarden unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten lerne ich immer noch. Und eine Lightbox gehört auch in den Blog. Ideen anyone?

Start am Ostkreuz, das Motto ist schon erkannt.

Start am Ostkreuz, das Motto ist schon erkannt.

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Erstes Ergebnis der re:publica – fünf Thesen zum Journalismus

Wie in den letzten vier Jahren immer, waren auch auf der zehnten re:publica gefühlt 20 bis 30 Prozent der Veranstaltungen direkt oder indirekt dem Journalismus verhaftet. Einige davon habe ich besucht, einiges diskutiert. Daneben habe ich auch an einzelnen Blogger-Sessions teilgenommen. Mit viel eigener Interpretation, aber inspiriert von der #rpTEN komme ich nun auf fünf Thesen zum Journalismus, die im Prinzip nichts neues sind, aber alte Erkenntnisse (leider) erneut bestätigen:

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So war die re:publica – 2013,14,15

In verspiegeltem silber präsentiert sich das gespiegelte TEN Symbol der re:publica 2016.

In verspiegeltem silber präsentiert sich das gespiegelte TEN Symbol der re:publica 2016.

Während wir auf den Beginn der Konferenz warten bzw. trinken, lassen wir natürlich die letzten re:publicas Revue passieren. Zugegeben: im Friedrichstadtpalast war ich noch nicht dabei. Aber dieses Jahr ist schon meine vierte re:publica. Für mich ist es nicht ganz uneigennützig, denn neben viel Spaß, Networking und Inspiration suche ich natürlich nach Ideen und kreativem Input für meine Arbeit.

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