Traunstein, Chiemgau, Ettendorf

Spaziergänge am Chiemsee, in Traunstein und Umgebung

Nachdem die Chiemsee-Bilder schon auf Instagram erfolgreich waren, möchte ich hier noch ein paar Bilder der letzten Tage ergänzen. Es gilt, wie immer, der Satz:

Die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat.

(Angeblich von Elliott Erwitt, zeitweise Präsident der amerikanischen Fotoagentur Magnum.)

Entweder hat das Wetter nicht für die große Ausrüstung motiviert oder der Familienspaziergang ließ keine Motivsuche erwarten. Die Bilder sind deshalb alle mit dem Smartphone, Huawei P9 plus, entstanden.

Es wurde bei seiner Neuerscheinung ja gelobt für seine doppelte Linse und die Zusammenarbeit mit Leica bei der Kameraentwicklung, vermutlich der Software, weniger der Optik. Die Software ist dann auch gut gelungen und bietet viele Einstellmöglichkeiten. Mit dem zweiten Sensor kann beispielsweise nachträglich die Tiefenschärfe verändert werden. Kleines Manko ist allerdings, dass die Kamera gute Lichtverhältnisse benötigt; bei schlechtem Licht braucht es Erfahrung und Glück, dass das Bild etwas wird.

Zu den Motiven: die Bilder vom Chiemsee sind entstanden zwischen Chieming und dem Campingplatz Seehäusl. Bei der Kirche handelt es sich um das Ettendorfer Kircherl bei Traunstein aus dem 15. Jahrhundert, bekannt durch den jährlichen Georgiritt. Details zur Kirche und dem Georgiritt gibt es beim Blogger-Kollegen Bernhard Strasser. Für mich ist das Kircherl quasi hinter der Haustüre, deshalb wird das Motiv wohl noch öfter auftauchen.

 

Mit dem Zug im Herbst durchs Chiemgau

Pendeln im Herbst

Hier geht es nicht um Esoterik, sondern ums Zug fahren, und zwar im Herbst. Seit einiger Zeit pendle ich regelmäßig auf der Strecke Salzburg-München.  Dort fährt der Meridian oder der Eurocity der Deutschen Bahn. Zugfahrten an sich schätze ich, da ich mich auf mich konzentrieren kann und nicht auf andere Verkehrsteilnehmer achten muss. Im Meridian habe ich in der Früh das Glück, aufgrund des Einstiegs eine gute Stunde vor München, immer einen Sitzplatz mit Tisch und Steckdose zu ergattern. So kann ich bequem lesen oder arbeiten oder arbeiten und lesen und nebenbei zur Sammlung, zur Besinnung aus dem Fenster schauen. Wenn Jahreszeit und Wetterstimmung passen, kann es allerdings sein, dass ich am Fenster hängenbleibe. So geschehen in den letzten Tagen des goldenen Oktobers. Wie schöne wäre es, ich könnte all diese Momente in Ruhe mit einer ordentlichen Kamera und nicht nur durch die Zugscheibe festhalten. So bleiben leider nur die Aufnahmen per Smartphone und etwas Nachbearbeitung mit Snapseed.

 

Chiemsee Oberbayern

Stege am Chiemsee

Der 29. Dezember 2016 war ein Traumtag am Chiemsee: strahlend blauer Himmel und tintenfarbig leuchtendes Wasser und die zweiten und dritten Bergreihen verschwanden im Dunst, während Seebruck aus dem Nebel schaute. Die tiefstehende Dezembersonne sorgte für scharfe Kontraste.

Chiemsee Oberbayern

Chiemsee Ostufer zwischen Seebruck und Chieming am 29. Dezember 2016.

Chiemsee Oberbayern

Malerischer Steg auf Rollen in den Chiemsee in der Nähe von Chieming.

Chiemsee Oberbayern

Vom Steg aus: Richtung Kampenwand geblickt.

Chiemsee Oberbayern

Die geringen Niederschläge der letzten Wochen sieht man an den Stegen deutlich.

Chiemsee Oberbayern

Dampfersteg in Chieming, im Winter eigentlich wegen Eis und Schnee gesperrt; im Sommer Sprungturmersatz.

Alle Bilder aufgenommen mit Olympus OM-D E5 MII, meistens mit dem Weitwinkel-Zoom 9-18mm, nachbearbeitet mit Snapseed. Alle Bilder sind meine Bilder, die niemand ohne ausdrückliche Genehmigung weiterverwenden darf. Danke für die Beachtung.

Geheimtipp im Chiemgau: Torfmuseum

Torfmuseum Rottau Chiemgau

Kleinod am Rande des Chiemsees. Feldbahnfahrt im Torfmuseum Rottau.

Kann ein Moor mit ehemaligem Torfabbau spannend sein? Klingt erst nicht so, ist aber so, selbst für Kinder (ab 8 Jahren). Das liegt erstens an der Lage des Torfmuseums Rottau, das in einem Torfbahnhof beheimatet ist; dem ehemaligen Verladebahnhof von der Feldbahn auf die Normalspur an der Bahnlinie München – Salzburg. Ziemlich abseits rund fünf Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt, ziemlich einsam im Moos, aber direkt am Radlweg.

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