Erst wenn ihr die letzte Webseite geschlossen habt…

… werdet ihr merken, dass Facebook nur euer bestes will: eure Inhalte. Dabei definiert natürlich Facebook nach ganz eigenen Regeln oder besser gesagt geheimen Algorithmen, was die besten Inhalte sind. Sind Facebook eure Inhalte nicht mehr gut genug, werden sie Facebook auch nicht mehr interessieren. Das heißt, ihr habt von jetzt auf gleich erheblich weniger Leser und damit setzt eine Abwärtsspirale in Gang: weniger Leser heißt, weniger Sichtbarkeit in den Timelines und das geht so weiter, bis ihr verschwunden seit. Naja, fast. Denn wenn ihr immer schön liked und teilt und versucht, im Gespräch mit euren Freunden und Fans zu bleiben, wird euch die Timeline nicht ganz vergessen.

Edelfeder: Lösen einzelne Publizisten die Medienmarken im Internet ab? (Foto: Fred Guillory: Pen and Ink via Flickr CC BY-SA 2.0)

Edelfeder: Lösen Blogs einzelner Publizisten die Medienmarken im Internet ab? (Foto: Fred Guillory: Pen and Ink via Flickr CC BY-SA 2.0)

Außerdem könnt ihr natürlich bezahlen dafür, dass eure Inhalte in den Timelines angezeigt werden. Die Konkurrenz, die den Wettbewerb und damit die Preise für die besten Timelineplätze bestimmt, ist von euch nicht zu sehen, die kennt nur Facebook und bestimmt damit, wie viel ihr zahlen müsst.

Also nur, dass das klar ist: Dann müssen nicht eure Leser dafür bezahlen, dass sie eure Inhalte zu sehen bekommen, sondern ihr müsst an Facebook bezahlen, dass eure Inhalte Leser bekommen. Merkt ihr was?

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Der neue Hype um Medium – die Argumente bleiben die alten

Spartanische Oberfläche bei Medium - meine Einstiegsseite.

Spartanische Oberfläche bei Medium – meine Einstiegsseite.

Großer Jubel bei den Schreiberlingen rund um den Globus. Die kostenlose Publikationsplattform Medium bietet nun eine Schnittstelle (API) an. Damit gewährt sie Zugang auf das System von außen. Das heißt also, Inhalte können von Medium auf andere Plattformen geteilt, bzw. umgekehrt von anderen Plattformen auf Medium geschickt werden. Dieser Beitrag ist mein erster Versuch, von WordPress auf Medium zu crossposten.

Ich verfolge den Hype unter den Textern, was Medium angeht schon einige Zeit und stelle mir auch immer die Frage, ob ich dort präsenter sein müsste. Weiterlesen