#rpTEN – inoffizielle Rückblicke

Zu den angenehmen Seiten der re:publica zählt zweifelsohne der entspannte Umgang des Publikums mit audiovisuellen Aufzeichnungsgeräten. Die Dichte an digitalen Ton- und Bildrekordern jeglicher  Preisklasse und Auflösung dürfte selten so hoch sein. Darum ist die Veranstaltung für mich immer auch ein idealer Ort um eine Kamera auszuprobieren – bei den 1,5 Milliarden unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten lerne ich immer noch. Und eine Lightbox gehört auch in den Blog. Ideen anyone?

Start am Ostkreuz, das Motto ist schon erkannt.

Start am Ostkreuz, das Motto ist schon erkannt.

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Erstes Ergebnis der re:publica – fünf Thesen zum Journalismus

Wie in den letzten vier Jahren immer, waren auch auf der zehnten re:publica gefühlt 20 bis 30 Prozent der Veranstaltungen direkt oder indirekt dem Journalismus verhaftet. Einige davon habe ich besucht, einiges diskutiert. Daneben habe ich auch an einzelnen Blogger-Sessions teilgenommen. Mit viel eigener Interpretation, aber inspiriert von der #rpTEN komme ich nun auf fünf Thesen zum Journalismus, die im Prinzip nichts neues sind, aber alte Erkenntnisse (leider) erneut bestätigen:

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So war die re:publica – 2013,14,15

In verspiegeltem silber präsentiert sich das gespiegelte TEN Symbol der re:publica 2016.

In verspiegeltem silber präsentiert sich das gespiegelte TEN Symbol der re:publica 2016.

Während wir auf den Beginn der Konferenz warten bzw. trinken, lassen wir natürlich die letzten re:publicas Revue passieren. Zugegeben: im Friedrichstadtpalast war ich noch nicht dabei. Aber dieses Jahr ist schon meine vierte re:publica. Für mich ist es nicht ganz uneigennützig, denn neben viel Spaß, Networking und Inspiration suche ich natürlich nach Ideen und kreativem Input für meine Arbeit.

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#sweetup auf der #rp15 – eine süße Nachlese

Zur re:publica zählen mittlerweile auch zahlreichen „Seitenveranstaltungen“ (Side-Events). Diese werden von Unternehmen, Restaurants oder Engagierten im Umfeld der re:publica angeboten, um die versammelte Netzgemeinde auf sich aufmerksam zu machen. (Wer wissen will, was es da alles gibt, kann sich hier einen Überblick verschaffen.) Eine besonders liebenswerte Veranstaltung ist das #sweetup, zu dem ich es die vergangenen Jahre leider nie geschafft habe. Auch das #tasteup auf der re:publica, eine Flash-Whisky-Verkostung, ging immer an mir vorbei, so auch dieses Jahr. Aber ich schaffte es, mich rechtzeitig zum #sweetup anzumelden. Zufällig habe ich einen entsprechenden Tweet kurz nach der Freigabe der Anmeldung entdeckt. Und, was soll ich sagen, es hat sich gelohnt: nette Leute, viel Süßes, davon vieles nur süß, aber anderes wirklich lecker.

 

So sieht eine Arbeitsplatz während des #Sweetup aus: Man beachte: die Verkostungsnotizen, ganz im ernst.

So sieht mein Arbeitsplatz während des #Sweetup aus: Man beachte: die Verkostungsnotizen, ganz im ernst.

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Ich komme wieder – mein re:publica Rückblick

Es geht los auf Bühne 1.

Es geht los auf Bühne 1.

Wie auf- und abgeklärt die Teilnehmer der re:publica sind, zeigte sich am Bahnstreik ganz gut. Ausgerechnet zum ersten Veranstaltungstag starteten die Lokführer ihren sechstägigen Streik. Dennoch führte das bei über 450 Sprechern nur zu drei Absagen und auch bei den Teilnehmern war der Streik als Gesprächsthema schnell durch. Wer kommen wollte, konnte anreisen: nichts ist so zuverlässig, wie der Ersatzfahrplan der Bahn (oder mit dem Flugzeug natürlich).

Bauen an der Netzgesellschaft

Bauen an der Netzgesellschaft

Dieser Post ist übrigens ein „Vorabdruck“. Er wird auf dem Blog meines Arbeitgebers nochmal erscheinen. Bei meinem „Schäffe“ bedanke ich mich dafür, dass ich auch dieses Jahr wieder auf der re:publica dabei sein durfte.

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Wir fahren nach Berlin – re:publica 2015 wir kommen

Das wird meine dritte re:publica und ich bin sehr gespannt. Wer wissen will, was ich in Berlin treibe, folge mir @MarkusPfl auf Twitter.

re:publica15 - meine Eintrittskarte

re:publica15 – meine Eintrittskarte als einer von 6.000 Teilnehmern, der theoretisch 450 Sprechern zuhören kann, die 300 Stunden Programm bestreiten.

Für mich waren die letzten beiden re:publicas sehr inspirierend, da sei das Thema Internet, Internet-Community, Social Media, Politik, Gesellschaft aus vielen verschiedenen Perspektiven beleuchteten, mit denen ich sonst eher wenig zu tun habe.

Nach der öffentlichen Absage der beiden Saschas, Lobo hier und Pallenberg da, war das offenbar für viele der (selbsternannten) „alten re:publica-Hasen“ Grund genug, ebenfalls in das „früher-war-alles-besser“- oder „ich-brauch-mal-eine-Pause“-Horn zu blasen und ihre Teilnahme in Frage zu stellen – bzw. für nicht notwendig zu halten.

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Dritter und letzter Tag: re:publica 2014 #rp14

Affenfelsen draußen

Affenfelsen draußen

Tag drei der re:publica war nochmal geprägt von Bloggern, Journalisten und Grundsätzlichem. Schon jetzt sei vorweggenommen, dass wir am letzten Abend in Berlin bei Bier und Burger schon sehr kleinlich werden mussten, um irgendwas an der Veranstaltung schlecht zu finden; die re:publica war gemessen an den Dimensionen und Inhalten wieder großartig und die Organisation ohne Fehl und Tadel. Da kommen viele Anregungen sowie aufgefrischte und neue Kontakte mit nach Hause (aber dazu an anderer Stelle hoffentlich bald mehr).

Für mich begann der Tag erneut mit dem obligatorischen zweiten Cappuccino, der sich um kurz vor zehn wieder schnell organisieren lies (von dem freundlichen Servicepersonal von monotone). Dem Andrang merkte man an, dass es sich um den dritten Tag der #rp14 handelte, denn der lies um die Zeit noch sehr zu wünschen übrig. Statt übervoll war die erste Session „nur“ gut gefüllt. Das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern.

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Der zweite Tage #rp14 – genannt re:publica – nur eine Zusammenfassung

Der Innenhof der Station, bevor die Sonne rauskam.

Der Innenhof der Station, bevor die Sonne rauskam.

Während ich gestern mein Programm relativ streng durchziehen konnte, wurde ich heute leider mehrfach durch überfüllte Räumlichkeiten daran gehindert. Das einzige was da hilft ist, die vorherige Session früher zu verlassen, um in der nächsten sicher einen Platz zu bekommen. So habe ich heute kein Update zu Social Media und Recht erhalten und auch nicht Programmieren für Nullcheckerbunnys gelernt. Dennoch war es ein spannender Tag „in the wild“. Hauptsächliche ging es bei mir heute um die Themen Journalismus und Big Data (wobei sich gezeigt hat, dass beides irgendwie zusammenhängen sollte).

Noch nix los in der früh.

Noch nix los in der früh.

Highlight des zweiten Tages war aber sicherlich die Zusammenkunft der Ironblogger Deutschlands:


Zunächst nur die Zusammenfassung des ersten Vortrags:

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re:publica – so war der erste Tag

Das re:publica Motto dieses Jahr

Das re:publica Motto dieses Jahr

Vorweg sei gesagt: ich habe es tatsächlich geschafft, alle Sessions zu besuchen, die in meinem Plan standen, bis auf eine. Das heißt also für Dienstag durchgehendes Programm von 10 bis 21 Uhr. Zwei wesentliche Beobachtungen dabei: Veranstaltungen, die sich eher an Tecchies (oder Nerds) richteten, waren besser besucht als Sessions, die sich mit der EU oder Gesamteuropa beschäftigten (für mich auch sehr bezeichnend, dass es offenbar selbst unter der Netizens eine Art EU-Müdigkeit gibt). Hier nun meine Sessions sätzeweise zusammengefasst:

Anstehen für das Willkommen

Anstehen für das Willkommen

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