Ein Samstag mit dem blauen Kurfürsten – Lustwandeln

Schloss Schleissheim, Lustwandeln

Eingangshalle und Gartensaal, prunkvoll und doch nur ein Vorgeschmack

Nein, der bayerische Kurfürst Max Emanuel (1662 – 1726) war wohl nicht besonders prunksüchtig und auch nicht der reichste unter den europäischen Fürsten des 17. und 18. Jahrhunderts. Aber offenbar wusste er genau, was er wollte: die Kaiserkrone für sich oder zumindest seine Kinder. Diesem Ziel schien er alles unterzuordnen, dafür orientierte er sich an dem prunkvollsten der damaligen Zeit, dem französischen König Ludwig den Vierzehnten, genannt Sonnenkönig. Einen Eindruck davon, was das für den bayerischen Monarchen bedeutete, bekommt man noch heute im Neuen Schloss Schleißheim bei München: Der Prunk der Architektur als Ausdruck des absolutistischen Herrschaftsanspruchs.

Schloss Schleissheim, Lustwandeln

Mit blauer Schärpe in der Schlacht: Max Emanuel

Schloss Schleißheim, Lustwandeln

#Lustwandeln startet mit rund 20 Teilnehmern vor dem Neuen Schloss Schleißheim

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Lasst euch von der Timeline nicht verar…

Gedenken vor dem französischen Generalkonsulat in München an die Opfer des Anschlags auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015. Schrecklich, dass ich das Bild nochmal hervorkramen musste.

Gedenken vor dem französischen Generalkonsulat in München an die Opfer des Anschlags auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015. Schrecklich, dass ich das Bild nochmal hervorkramen musste.

Twitter ist toll und viele andere Social Media ebenso. Trotzdem sollte man Distanz wahren und nicht gleich alles für bare Münze nehmen, was einem die Timeline so auf den Schirm spült. Selbst die kurzfristige Erregung und der Konkurrenzdruck bei den Boulevardmedien-Machern führt zu Berichterstattung und zu Kommentaren, die man im nachhinein nur als absurd bezeichnen kann.

Medienkompetenz gilt auch für Social Media

Zur Medienkompetenz (das schließt „Social-Media-Kompetenz“ mit ein) sollte es demzufolge nicht nur gehören, sich in kurzer Zeit einen seriösen Überblick verschaffen zu können, sondern auch, inne zu halten und auf den gesunden Menschenverstand zu hören.

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Es braut sich was zusammen: re:publica

re:publica 2014 – ick freu mir

Letztes Jahr war meine erste re:publica, ich war spät dran, zugegeben, dafür habe ich sie umso mehr genossen, und umso mehr davon profitiert. Nicht konkret, aber indirekt hat sie mir geholfen dieses Internetz und die Menschen, die dahinter stehen, besser zu verstehen und sie kennen zu lernen. Und sich auch mal mit Themen zu beschäftigen, die abseits des (Business-) Mainstream liegen. Weiterlesen

Ich hab wieder mal fremdgebloggt…

… deshalb steht hier diese Woche wieder weniger.

Vor knapp zwei Wochen habe ich an dem Social Media Monitoring Forum (Twitter: #somofo) in Frankfurt, veranstaltet von Kongress Media, teilgenommen.


Das Beobachten und Analysieren von Aktivitäten im Social Web beschäftigt mich berufsbedingt schon seit Längerem. Ich halte es für eine unerlässliche Aufgabe, wenn man sich im Social Web nicht nur zum Vergnügen herumtreibt:

  • um sofort zu sehen, was über ein Unternehmen, eine Organisation, ein Produkt oder eine Person gepostet wird,
  • um zu sehen, wie sich die Sichtbarkeit über einen bestimmten Zeitraum entwickelt oder
  • um zu erkennen, wie sich Kampagnen auswirken und auch
  • um zu erkennen, wer über ein Unternehmen oder ein Produkt schreibt.

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