Wir fahren nach Berlin – re:publica 2015 wir kommen

Das wird meine dritte re:publica und ich bin sehr gespannt. Wer wissen will, was ich in Berlin treibe, folge mir @MarkusPfl auf Twitter.

re:publica15 - meine Eintrittskarte

re:publica15 – meine Eintrittskarte als einer von 6.000 Teilnehmern, der theoretisch 450 Sprechern zuhören kann, die 300 Stunden Programm bestreiten.

Für mich waren die letzten beiden re:publicas sehr inspirierend, da sei das Thema Internet, Internet-Community, Social Media, Politik, Gesellschaft aus vielen verschiedenen Perspektiven beleuchteten, mit denen ich sonst eher wenig zu tun habe.

Nach der öffentlichen Absage der beiden Saschas, Lobo hier und Pallenberg da, war das offenbar für viele der (selbsternannten) „alten re:publica-Hasen“ Grund genug, ebenfalls in das „früher-war-alles-besser“- oder „ich-brauch-mal-eine-Pause“-Horn zu blasen und ihre Teilnahme in Frage zu stellen – bzw. für nicht notwendig zu halten.

Weiterlesen

Der zweite Tage #rp14 – genannt re:publica – nur eine Zusammenfassung

Der Innenhof der Station, bevor die Sonne rauskam.

Der Innenhof der Station, bevor die Sonne rauskam.

Während ich gestern mein Programm relativ streng durchziehen konnte, wurde ich heute leider mehrfach durch überfüllte Räumlichkeiten daran gehindert. Das einzige was da hilft ist, die vorherige Session früher zu verlassen, um in der nächsten sicher einen Platz zu bekommen. So habe ich heute kein Update zu Social Media und Recht erhalten und auch nicht Programmieren für Nullcheckerbunnys gelernt. Dennoch war es ein spannender Tag „in the wild“. Hauptsächliche ging es bei mir heute um die Themen Journalismus und Big Data (wobei sich gezeigt hat, dass beides irgendwie zusammenhängen sollte).

Noch nix los in der früh.

Noch nix los in der früh.

Highlight des zweiten Tages war aber sicherlich die Zusammenkunft der Ironblogger Deutschlands:


Zunächst nur die Zusammenfassung des ersten Vortrags:

Weiterlesen

re:publica – so war der erste Tag

Das re:publica Motto dieses Jahr

Das re:publica Motto dieses Jahr

Vorweg sei gesagt: ich habe es tatsächlich geschafft, alle Sessions zu besuchen, die in meinem Plan standen, bis auf eine. Das heißt also für Dienstag durchgehendes Programm von 10 bis 21 Uhr. Zwei wesentliche Beobachtungen dabei: Veranstaltungen, die sich eher an Tecchies (oder Nerds) richteten, waren besser besucht als Sessions, die sich mit der EU oder Gesamteuropa beschäftigten (für mich auch sehr bezeichnend, dass es offenbar selbst unter der Netizens eine Art EU-Müdigkeit gibt). Hier nun meine Sessions sätzeweise zusammengefasst:

Anstehen für das Willkommen

Anstehen für das Willkommen

Weiterlesen

Heartbleed lehrte mich, das Internet zu lieben

Vorratsdatenspeicherung, Wikileaks, Edward Snowden, NSA,18 Millionen geklaute Passwörter und jetzt auch noch Heartbleed – immer wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein neues Digital-Desaster her. Das ist richtig.

Es folgt der Spruch:  Mit dem Internet haben wir uns Probleme geschaffen, die man ohne es nicht hätte. Aber das Internet geht nicht mehr weg – im Gegenteil, es wird immer mehr werden wie ich in diesem Blog schon ausgeführt habe.

Deshalb sollte man auch mal das Positive sehen. Heartbleed bietet sich dafür an.

Weiterlesen

Merkelraute auf der CeBIT

Bloggen bis die Blase platzt

3M Nexcare Blasenpflaster (Copyright: 3M Österreich GesmbH)

3M Nexcare Blasenpflaster (Copyright: 3M Österreich GesmbH)

Ich glaube unsere Blase wird immer größer und dünner und irgendwann – ich sag mal in drei bis fünf, spätestens zehn Jahren wird sie platzen. Für uns, die wir uns in der Filter Bubble bewegen, scheint das eine lange Zeit zu sein. Aber auch ich mache die Erfahrung, wie sie Meike Leopold in ihrem Blog beschrieben hat: Menschen, die mit dem Internet direkt nichts zu tun haben, begreifen die alles verändernde Kraft des Web noch nicht (disruptiv, sagt man dazu in der neuen Zeit gerne).

Und die Betonung liegt auf „alles“. Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Ich verwende dazu gerne das Wort „Pulverisieren“. Es beschreibt, wie mit einem vermeintlich festen, dauerhaften Stoff etwas passiert, dass ihn zu feinem Staub macht, der vom Winde in alle Richtungen verteilt und vergessen wird. Man frage doch mal einen Jugendlichen, ob er schon mal was von „Quelle“ gehört hat. Und ich meine das einstige deutsche Vorzeigeversandhaus aus dem Vor-Amazon-Zeitalter. Weiterlesen