In München kann es auch gscheid schnein., richtig starker Schneefall.

Winter in München

München: Blick vom Kabelsteg Richtung Deutsches Museum.

München an der Isar: Blick Richtung Kabelsteg und Deutsches Museum.

Zugegeben, der Winter in München kann hässlich sein: feuchtkalt, matschig und grau. Er kann aber auch anders und das beweist er dieses Jahr besonders: weiß, blau und sonnig. Es hat geschneit und es ist so kalt, dass der Schnee selbst bei blauem Himmel und Sonne liegen bleibt. Deshalb gibt es heute ein paar Impressionen von winterlichen Spaziergängen an der Isar…

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Vom Shuttle Bus zum Start durch den Nassschneesturm

Alle Jahre wieder: Winterlauf – Bilder der KW#2

Finisher: Fertig aber glücklich im Ziel

Finisher: Fertig aber glücklich im Ziel

Für den echten Amateurläufer sind Herbst und Winter eine Herausforderung: frühe Dunkelheit und feuchtes, kaltes Wetter motivieren nicht gerade, vor die Tür zu gehen. Da hilft es, sich Ziele zu setzen, am besten nicht alleine. Bei mir und drei bis vier weiteren Mitläufern steht seit Jahren dafür die Ismaninger Winterlaufserie auf dem Programm. Verteilt auf drei Läufe im Dezember, Januar und Februar wird damit die ganze dunkle Jahreszeit überbrückt. Zudem sind es ansteigende Distanzen von 13, 17 und 21,4 Km, so dass auch ein geringer Trainingseffekt erreicht wird.

Das Wichtigste ist aber, man überwindet den inneren Schweinhund und zwingt sich, zumindest einigermaßen im Training zu bleiben, um wenigstens die Vorjahreszeit wieder zu erreichen (was natürlich Jahr für Jahr schwerer fällt). Die Bedingungen sind dabei so unterschiedlich, wie das Wetter um die Jahreszeit: der erste Lauf dieses Jahr (den ich leider krankheitsbedingt ausfallen lassen musste) fand bei spätherbstlichen milden Temperaturen und trocken statt; quasi ideale Bedingungen, wie ich gehört habe.

Vom Shuttle Bus zum Start durch den Nassschneesturm

Vom Shuttle Bus zum Start durch den Nassschneesturm

Der heutige Lauf dagegen, stand im Zeichen des Winters: beim Aussteigen aus der S-Bahn in Ismaning bei München empfing die Läufer ein Nassschneesturm. Der Weg von der Ausstiegsstelle des Shuttle Busses über den Parkplatz bis zum Startbereich in der offenen Eisstockhalle sorgte schon für nasse Füße. Pünktlich zur Startaufstellung kam dann auch noch starker Wind auf, so dass selbst die kurzen 4 Minuten warten kalt werden ließen.

Aber wie das so ist beim Laufen: nach drei bis vier Kilometern hat man Betriebstemperatur erreicht und konnte sogar ohne Handschuhe weiterlaufen, der Niederschlag ließ schon kurz nach dem Start nach und die Strecke verläuft teilweise gut vor Wind geschützt an der Isar entlang. Nach einer Stunde und 40 Minuten hatte ich nassgeschwitzt das Ziel erreicht und zu heißem Tee und Marmorkuchen ließ sich sogar kurz die Sonne blicken.

Wieder war das Wetter kein Grund im Winter nicht zu laufen – ich bin gespannt, wie es am 8. Februar zum Halbmarathon wird.

So sehen Finisher-Wadeln aus...

So sehen Finisher-Wadeln aus…

Silvester von der Hackerbrücke München

Schlitten und Rodel Tipp – Bilder der KW #52

Dass Weihnachten und die folgenden Feiertage fast ohne Schnee stattfanden, hatte auch sein Gutes: Statt früh mit allen anderen auf die Piste zu müssen, durfte man die Feiertage entspannt genießen. Später kam sie ja dann noch, die weiße Pracht, aber nur für kurze Zeit, wie sich zu Beginn der zweiten Kalenderwochen nun zeigt. Fürs Schlitten fahren gab es gerade genug Schnee bis zum 28. Dezember:

26.12.: 1425m hoch am Unternberg in den Chiemgauer Alpen und trotzdem kaum Schnee

27.12.: 1425m hoch am Unternberg in den Chiemgauer Alpen und trotzdem kaum Schnee

 

Schlitten- und Rodeltipp 1: Unternberg hinter Ruhpolding in den Chiemgauer Alpen. Sehr leicht zu erreichen von der Autobahnausfahrt Traunstein Richtung Ruhpolding und im Ort dann rechts; bei frischem Neuschnee ist der Parkplatz aber nur mit guten Winterreifen zu erreichen. Ein Sessellift mit Schlittenverleih bringt die Schlittenfahrer nach oben, wahlweise kann der Fahrweg, der im Winter zur Rodelbahn wird, auch zum Aufstieg zu Fuß benutzt werden (deshalb Vorsicht bei der Abfahrt). Oben erwartet einen die gemütliche Unternbergalm mit leckerem Essen und einer schönen Lage. Die Abfahrt auf dem Schlitten geht über knapp 5 km mit kontinuierlich mit mäßigem Gefälle und ohne große Schwierigkeiten bergab. Die letzte Abzweigung erfolgt allerdings im spitzen Winkel und sollte nicht übersehen werden, damit man wieder am Parkplatz bzw. der Talstation ankommt. Auf Skiwanderer muss Rücksicht genommen werden, denn für sie ist der Unternberg ebenfalls ein beliebter Berg, seitdem der Sessellift keine Skifahrer mehr transportiert.

26.12.: Endlich etwas Schnee, Rodel noch nicht gut

27.12.: Endlich etwas Schnee, Rodel noch nicht gut

Schlitten- und Rodeltipp 2: Die Staffn-Alm hinter Marquartstein, ebenfalls in den Chiemgauer Alpen. Anders als die Unternberg-Alm handelt es sich um ein großes, voll ausgebautes und ausgestattes Berggasthaus. Trotz großen Andrangs war die Bedienung flott und das Essen lecker. Hier geht es mit dem Sessellift der Hochplattenbahn mit Schlittenverleih oder auch wahlweise zu Fuß bergauf. Der Fußweg hat den Vorteil, dass er abseits der Rodelbahn verläuft und keine Skitourengeher unterwegs sind. Der Anstieg ist allerdings für eine einfache Wanderung verhältnismäßig steil und war schon bei den schlechten Schneebedingungen mühsam. Die über 3,5 km lange Rodelabfahrt ist flott, stellenweise geht es eng um die Kurven und an manchen Stellen ist die Sicherung durch Polster an den Bäumen und Fangnetze sicher nicht schlecht. Mit entgegenkommenden Fußgängern ist trotzdem zu rechnen, wie wir feststellen mussten.

Rodel mit mehr Schnee von der Hochplatte

28.12.: Rodel mit mehr Schnee von der Hochplatte

 

 

 

 

 

Winterlauf in Ismaning – zweiter Teil

Ich danach, 2. Winterlauf 13/14

Ich danach, 2. Winterlauf 13/14

Ich hatte meine ausführlicheren Gedanken zu der Laufserie ja schon nach dem ersten Teil veröffentlicht. Heute nur so viel: das Wetter war noch besser; wir sind bei deutlich über Null Grad gestartet. Anders als beim ersten Lauf waren die Wege an der Isar entlang deshalb weich; von Eis oder gefrorenem Boden keine Spur.

Nach einer Stunde kam tatsächlich die Sonne raus und hat spürbar gewärmt. Auch der kurze Aufenthalt zu heißem Tee und Marmorkuchen in der zugigen Stockschützenhalle war deshalb erträglicher.

Obwohl ich mit einer gewissen Unsicherheit gestartet bin – leichtes Halskratzen und erhebliche Knie-/Oberschenkel-schmerzen – waren die Beschwerden bei den guten Bedingungen nach einigen Kilometern wie weggeblasen. Es geht mir jetzt (Ironbloggerzeit: 2h bevor der Bot kommt) immer noch gut.

 

Der dritte Teil, Halbmarathon, ruft am Sonntag, 9.2. Wer noch mitlaufen will, kann sich hier die Ausschreibung ansehen und online anmelden.

Meine Startnummer Ismaninger Winterlaufserie 2013/13

Alle Jahre wieder – die Ismaninger Winterlaufserie


Ironblogger Kollegin Eva hat mich mit ihrem Blogpost inspiriert, nach gefühlten sieben Jahren auch mal meine Gedanken zur Ismaninger Winterlaufserie niederzuschreiben. Für alle, die sich umfangreichere Recherchen (sprich hier klicken) sparen wollen, sei kurz gesagt, worum es geht: Seit der Wintersaison 1990/91 organisiert die Leichtathletiktruppe des TSV Ismaning (vor den nordöstlichen Toren Münchens) eine Winterlaufserie. Diese besteht aus je einem Lauf im Dezember, Januar und Februar, wobei die Distanzen von 13 km, auf 17 km auf Halbmarathon (21,4 km) steigen. Zwischen den Läufen liegen immer rund vier Wochen.

Hier meine Gedanken dazu, mit verblassenden Erinnerungen an die letzten Jahre und noch ganz frisch von heute Vormittag. Weiterlesen