Warum eine gute Handy-Kamera im Herbst so wichtig ist

Der gemeine Social-Media-User ergötzt sich derzeit am goldenen Herbst. Zahllose bunte Blätter in Instagram und auf Facebook.

Bilder mit #Laub von Statigram

Bilder mit #Laub von Statigram

Mit den Bildern ist es wie mit Sonnenuntergängen: Wenn man sie nicht selbst sieht, dann wirken sie abgestanden und kitschig. Wenn man aber selbst unter dem leuchtend gelben Baum vor dem tiefblauen Herbsthimmel steht und die letzten warmen Sonnenstrahlen einen streifen, muss man den Fotoapparat, äh pardon, nicht dabei, das Handy zücken – geht mir auch so, z.B. heute:

Oktoberhimmel

Oktoberhimmel

Meinem Handy fehlt dabei vieles, was ich mir wünschen würde:

  • schnelle Aktivierung der Kamera zum Beispiel, Schnappschussmomente sind nach Eingabe der PIN und Aktivierung der App schon längst vorbei;
  • eine erweiterte Möglichkeit zur Einstellung von Blenden- oder Verschlusszeiten, um Effekte wie Tiefenschärfe oder Verwischung zu steuern.
  • Versenktes Objektiv; im Moment verwende ich das Objektivfenster beim Griff zum Handy als „Rutschschutz“ um besser zugreifen zu können, wenn ich das Handy mit der glatten Oberfläche aus der Hosentasche ziehe. Deshalb ist das Fenster vor dem Objektiv im dreckig und führt, v.a. bei Spitzlichtern zu verwaschenen Bildern. Versenkt sollte das Objektiv bzw. Fenster deshalb sein, da das Gehäuse damit eine Art Sonnenblende darstellen würde. Die Erfahrung habe ich mit einer Handyhülle gemacht, deren Aussparung für das Kamerafenster wie eine Sonnenblinde wirkte. Die Bilder waren um 20 Prozent besser belichtet.
  • Kürze Anzeigezeit des Ergebnisbildes, eine Sekunde reicht, um zu erkennen, ob etwas grundsätzlich schief gelaufen ist.

Oder ist mein Handy einfach viel zu alt und die neueren können das alle schon. Hat jemand Erfahrung mit einem guten Fotohandy, aka Smartphoto statt Smartphone?

Herbstabend am Bahnübergang

Herbstabend am Bahnübergang

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