Posted by Markus
Diese Cuvée aus Merlot, Cabernet-Sauvignon und Zweigelt haben wir getrunken anlässlich eines genussvollen Abends im Hardthaus. Das faszinierende an dem Wein war, dass wir ihm zunächst mangelnden Körper attestierten. Mit zunehmender Luftzufuhr entwickelten sich jedoch spannende und vielschichtige würzige und leicht röstige Noten. Im Vergleich dazu wirkten, zugegebnermaßen schlichtere, aber im Barrique ausgebaute Rotweine, ebenfalls aus Österreich, eher plump und aufdringlich. Je länger der Abend, desto mehr Spaß hat uns der dezent barriquisierte (?) Banfalu aufgrund seiner vielfältigen Nuancen gemacht. Zum Lammrücken konnte der Banfalu sogar mehr überzeugen, da sein Geschmack das Lamm hervorragend ergänzte und nicht mit schweren Röst- oder dunklen Fruchtaromen zudeckte. Der Preis für den (nicht probierten) Jahrgang 2004 beträgt 16,70 Euro. Auf der Webseite von Sepp Moser gibt es zu diesem Jahrgang übrigens ein ausführliches “Datenblatt”.
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Posted by Markus
Es war ja zu erwarten, dass das Web 2.0 auch vor Wein nicht halt machen würde. Nun habe ich die Anwendung entdeckt, aufgrund von Hinweisen in diversen US-Webnachrichtendiensten: Openbottles. Die Seite ist sehr übersichtlich gemacht und die dahinterstehende Idee eigentlich sehr gut: Weintrinker geben ihre Verkostungsnotizen ein und machen sie für andere zugänglich, wodurch sukzessive ein umfangreiches öffentliches Archiv an Probennotizen entsteht. Zusätzlich lassen sich auch noch die einzelnen Weinproduzenten bewerten.

Gleichzeitig zeichnet sich Open Bottles durch die üblichen Web 2.0 Funktionen aus: man kann bevorzugte Verkoster auswählen, andere Mitglieder zu seinem Freundeskreis einladen, sich neue Verkostungsnotizen per RSS-Feed mitteilen lassen usw. Das Ganze ist sehr übersichtlich und in angenehm zurückhaltendem Layout gestaltet.
Ein Nachteil, v.a. für Freunde auch Nicht-amerikanischer Weine, bleibt allerdings bestehen: bisher sind nur Kellereien aus den USA vorhanden und auch dafür verhältnismäßig wenige Probennotizen verfügbar. Ganz so leicht scheint es mit dem “UGC”, dem User Generated Content, also der Idee, dass die Anwender selbst die Inhalte liefern, doch nicht zu sein.
Dennoch habe ich mich als “Larry” registriert, einfach weil mir die Seite und die Idee gefällt.
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