Zwölf (12!) Weine aus Übersee (ohne Nordamerika) am Sonntag Nachmittag.
Posted by Markus

Zusammenfassend konnten wir feststellen, dass die Auswahl, verglichen mit anderen Themen, ein sehr hohes Niveau hatte und keine Ausreißer nach unten festzustellen waren. Sehr erfreulich, aber auch sehr alkoholreich und nicht immer ganz günstig. Hier die Details (am Layout wird noch gearbeitet):
Chile: De Martino Estate, Sauvignon Blanc, Maipo Valley, 13% Alk., Jacques Weindepot 5,40 Euro, schoene Nase, Zitrus, rosa Grapefruit, Hauch Stachelbeere, leider etwas zu warm, , noch besser, wenn kaelter www.demartino.cl
Südafrika: Cape Mandalaz, Shiraz, Porterville Winery, 2001, , Piketberg, 13% Alk., himbeerig, wenig Kraft, beerig aber sortenunklar, Alterston hinter den Beeren, untypisch
Australien: Chateau Tanunda, Grand Barossa, Shiraz 2004, 14%, www.chateautanunda.com, Roestaromen, würzig, toastig, Aldi ca. 8 Euro, füllig, aber nicht plump, Dörrpflaume
Südafrika: Eagle Crest 2006 Shiraz, Cabernet-Sauvignon, Swartland Winery, www.swwines.co.za/home.html, Swartland, 14 %, leicht alkoholisch, zu jung, grasig rauh, röstig, leichte Vanille oben drauf, rohes Fleisch, leichtes Kraut, Jacques Weindepot, ca. 7 Euro, nicht volle Power
Argentinien: Amancaya, 2005, Mendoza, Malbec Cabernet-Sauvignon, 14 %, Lafite-Rothschild and Nicolas Catena, Tesdorp 12,90 Euro, vollfleischig aber angenehm, filigraner-runder, pfeffrig, mehrteiliger, leichter Alk, www.cwdwein.de
Chile: Montez Alpha 2004, Cabernet-Sauvignon, 14%, Colchagua valley, Alpalta Vineyard, Jacques 13 Euro, lakritzig-minzig, zarte würzige noten, grüner pfeffer
Südafrika: Pinotage, Tulbagh, 2004, 14,2%, Oude Companies Post, Nasentier, füllig-fleischig, würzig-süss, tolle Kombination aus spannenden Noten und rund, 13,50 Euro, www.bertsweinexpress.de
Südafrika: Vilojensdrift Pinotage 2004, Origin Robertson, kein Tier, tiefe-dichte fehlt, deutliche Würze, Kümmel, eindimensional aber nicht schlecht, 10,70 Euro, Bertsweinexpress
Australien: Cuvee 2004 Langhorn Creek, 14,5 %, Frank Potts, Bleasdale Vineyards, vermutlich viel cab-sauv, krautig vorne, Peiselbeere, samtig trotz Tannine, kontrovers diskutiert, kratzig vorne, wärme nimmt ihm den Biss, am ende Johannisbeere, noch nicht auf dem Höhepunkt, viel Potenzial und Kraft, Cassis, sehr ok aber mehr nicht!
Südafrika: (aus Süddeutsche Zeitung Collection) Remhoogte, 59% Merlot, 31% Cab-Sauv, 10% Pinotage, 14% Alk, Stellenbosch, Simonsberg, 2003, Leder, Kräuter, (Markus: “zu konzentriert!”), “passt zum apotheker”, (Walter R.: “Bordeaux gut gemacht!”)
Australien: Deaf Gatagh 2003, McLaren Valley, www.hattrickwines.com.au, 15% Alk., 29 Shiraz, 29 Merlot, 23 Grenache, 19 Cabernet-S., sehr ähnlich wie vorher, nicht so wuchtig, Alkohol nicht so stark wie erwartet, würzig-kräftig-konzentriert
Chile: Coyam 2002, Merlot, Shiraz, CS, Mourvedre, Carmenere (typ. chilenisch), 14,5 % Alk., Maipo Valley, tiefe dunkle Frucht, keine störenden Noten, vinedos orgnaicaos emiliana, kein problem mit alkohol!
Südafrika: Viljoensdrift Shiraz 2003, “auf eine gewisse bestellung hin”, im Abgang “pervers gut”, viel Frucht plus viel Gewürz, Süße stützt ohne Aufdringlichkeit
Was wir noch gelernt haben: Pinotage ist angeblich eine Neuzüchtung aus einer Kreuzung von Pinot noir und Carignan. Wikipedia sagt allerdings Cinsault und nicht Carignan. “Das Weinlexikon” von Horst Dippel (Fischer Verlag, 1993) bestätigt Wikipedia, führt Cinsault allerdings als Cinsaut und Cinsault nur als Synonym.
ENDE