Archive for the ‘Rotwein’ Category
Posted by Markus
Interessant waren vor allem wieder die Österreicher aus dem Weinviertel mit ihren neuen 2006ern, aber auch ein Roter aus dem Veneto. Tagessieger für mich: Grüner Veltliner Loisium Weingarten 2006 (9 Euro) vom Weingut Steininger.
Was wir noch probiert haben:
Österreich, Weinviertel, Poysdorf, Weingut Hirtl: Details folgen
Österreich, Weinviertel, Retz, Weingut Schnabl
Grüner Veltliner, 2006 (4,10 Euro): deutliche Fruchtsüsse, im Nachhall etwas bitter, wenig Säure, zu flach. Liegt evtl. Daran, dass er erst vor kurzem abgefüllt wurde.
Grüner Veltliner, Weinviertel DAC 2006 (5,10 Euro): tolle Nase, Kraft und Alkohol (14% Alk.) relativ gut eingebunden, schönes Aroma (Pfeffer und Paprika). Vermutlich auch noch ungestüm.
Riesling 2006 (4,50 Euro): Duft von Pfirsich und Rosenblüte, verbindet sich mit wunderbarem Süße-Säure-Spiel. Ein Erlebnis von dem wir gleich mal 10 Flaschen bestellt haben.
Sauvignon-Blanc 2006 (4,50 Euro): typische Nase nach Stachelbeere, leicht paprizierend, leicht und spritzig für den warmen Sommerabend ideal, deshalb auch 10 Flaschen geordert.
Österreich, Langenlois-Kamptal, Weingut Steininger
In München auch zu beziehen über ösiwein.
Grüner Veltliner “Leicht & Fruchtig” 2006 (5,50 Euro)
Grüner Veltliner Kabinett 2006 (6 Euro)
Grüner Veltliner Loisium Weingarten 2006 (9 Euro), Säure 7, 3 %, Zucker 1,4 g
Grüner Veltliner Sekt 2004 (17 Euro)
Sauvignon Blanc Sekt 2005 (17 Euro)
Riesling Sekt 2004 (17 Euro)
Italien, Südtirol, Kurting, Martin Teutsch
Merlot und Teroldego
, 13% Alk., 8 Euro, Bordeaux Cuvee: 20% Cabernet Franc, 40% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot, 10% Malbec; ausgebaut 2 Jahre slowenischen Eichenfässern: charaktervoller aber nicht zu fülliger Wein, in dem sich Körper und Tannine gut verbinden, rund, ohne störende Ecken und Kanten - kein Kraftprotz.
Die Weinprobe hat am Samstag, 9. März, stattgefunden, organisiert vom Club Europei die Gourmei im Arabella Shearaton Hotel in München.
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Posted by Markus
Gestern Abend stand bei uns ein Cabernet-Sauvignon aus Deutschland auf dem Tisch. Und zwar “S”, Jahrgang 2005, vom Weingut Beiser aus Vendersheim in Rheinhessen (Achtung: langsame Webseite). “S” steht natürlich für Selektion. Nachdem wir zuvor eine bereits angebrochene Flasche zimmertemperierten Blaufränkisch leerten, überraschte uns der frisch aus dem Keller geholte “S” im wahrsten Sinne des Wortes “kalt”. Der erste Eindruck in der Nase war klar Cab-Sauv: bissig, krautig, fast sauer; über dem recht tanninarmen, klaren Wein schwebten außerdem die 14,5 Prozent Alkohol deutlich. Wir wollten uns schon fragen, warum wir den Wein überhaupt gekauft haben. Doch je länger der Abend am Kamin und je wärmer damit auch die Flasche wurde (und je mehr Luft an den Wein kam), desto mehr mundete der “S” uns. Erstaunlicherweise verschwand der Alkohol über dem Glas nahezu vollständig und es kamen warme würzige Noten nach Brombeere und schwarzer Johannisbeere zum Vorschein. Auch im Mund wurde der zunächst sperrige Wein zunehmend zugänglicher und setzte im Gaumen fort, was die Nase versprach.

Unser Fazit: ein sehr guter Cabernet-Sauvignon aus Deutschland, bei erstaunlich wenig Dichte ein komplexes Bouquet und viel Freunde im Mund. Ein Cabernet-Sauvignon mit einer Fülle und Kraft, die nicht versucht französische oder überseeische Weine zu kopieren, sondern eine individuelle rheinhessische Variante und damit eine willkommene Abwechslung zu vielen überbarriqueisierten 08/15-\’dcbersee-Weinen. Ach so, Preis ab Hof: 6,40 Euro. Ein Besuch lohnt übrigens auch wegen der Gutsschenke.
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Posted by Markus
Gestern haben wir die lang ersehnte Lieferung Blaufränkisch Selektion vom Weingut Limbeck sowie Schilcher Junker weiß gepresst von Weingut Langmann bekommen. Beide haben wir schon probiert. Wenn wir die nächsten Flaschen davon aufmachen, stehen Details an dieser Stelle.
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Posted by Markus

Wir haben beim Weingut Gehrig aus Weisenheim am Sand (Pfalz) ein Probierpaket bestellt. Inhalt: Sauvignon Blanc 2005, Riesling Kabinett 2005 und Pinot Blanc de Noir Sekt. Den Sekt haben wir noch nicht probiert, hier aber die Notizen zu den beiden anderen sowie dem Pinot Noir 2003, den wir noch im Keller hatten:
Sauvignon Blanc 2005, 12,5% Alk.: Schoene Nase, nach Melone mit leichten Anklaengen von Zitrus, im Mund fuellig und breit, aber ohne aufdringliche Frucht, evtl. ganz leicht Restsuess, wenig Saeure, die die Erinnerungen aus der Nase unterstuetzt, wenig Nachhall.
Riesling Kabinett 2005, 12% Alk.: schoene fruchtig spitze Nase, leichter gruener Apfel, unreifer Pfirsich, entfernt mineralische Noten. Findet sich im Mund wieder: jung, kraeftig, schoene Frucht, die von sauren Noten getragen wird, ohne Restsuesse und Sauere.
Beide Weine empfehlen wir gut gekuehlt zu trinken, da ansonsten die Fruchtigkeit alle feineren Noten ueberlagert.
Pinot Noir 2003, 13,5% Alk.: Mmmh, lecker. Ein samtiger, weicher Pinot Noir. Deutliche Noten von Doerrpflaume und Zartbitterschockolade, sowohl in der Nase als auch im Mund. Ueberhaupt keine unangenehmen oder stoerenden Noten. Trotz der 13,5%, die man uebrigens nicht schmeckt, ist der Wein kein Kraftprotz, sondern zeichnet sich aus sehr fein komponierte, aber trotzdem deutliche Noten. Als Essensbegleiter deshalb fast zu schade.
Neues Kapitel: Wir trinken wieder einen Aldi Wein, die wir zur Testzwecken ab und zu kaufen. Diesmal ein Nero d’Avola 2005 IGT aus Sizilien mit 13% Alk. Von Mario Collina. (abgefuellt von MGM Mondo del Vino und importiert von Mack & Schühle, wo sich allerdings kein Hinweis auf diesen Wein findet). Kein schlechter, aber ein schlichter Wein, der trotzdem das typisch wuerzige der Rebsorte trifft. Am Anfang sehr rauh und kratzig, wenn er etwas offen steht wird er weicher. Ein idealer Grillpartywein, wenn die Gaeste trockene, herbe und kraeftige Weine moegen.
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