Leben mit Alexa- Amazon Echo

Seit ungefähr zwei Monaten haben wir mit Alexa von Amazon nun ein weitere Dame im Haus. Zusammenfassend kann ich feststellen: Alexa hört ziemlich brav und macht meistens das, was man ihr aufträgt. Allerdings gibt es Beschränkungen. Und manchmal ist das, was man gerne hören würde, schwer zu verstehen. Und überhaupt fragt man sich manchmal, ob man Spracherkennung und eine neues elektronisches Gerät braucht und will. Alexa ist übrigens einer von vier „Namen“ mit dem man den Amazon Echo steuern kann.

Ich tippe das hier übrigens auf normaler Tastatur in die WordPresse – warum Alexa keinen „Sprache-in-Text-Modus“ hat, bei dem Aufwand, der in die Sprachempfangsfunktion gesteckt wurde, ist mir schleierhaft. Ein wesentliches Feature, das fehlt, aus meiner Sicht.

Dass sie brav hört, hat mich anfangs am meisten an der kleinen schwarzen Säule von Amazon erstaunt, die derzeit bei uns in der Küche steht. Als Kurzzeitmesserersatz bleiben beispielsweise die Hände frei, wenn man in der Küche hantiert, das ist komfortabel. Wenn die Hintergrundgeräusche allerdings zu laut werden, tut sie sich manchmal schwer. Blubberndes Kochwasser, laufender Geschirrspüler und Unterhaltungen im Hintergrund erfordern manchmal schon zwei bis drei Kontaktaufnahmen.

Anders ist es, wenn man frühmorgens alleine die Küche betritt Weiterlesen

Merkelraute auf der CeBIT

Bloggen bis die Blase platzt

3M Nexcare Blasenpflaster (Copyright: 3M Österreich GesmbH)

3M Nexcare Blasenpflaster (Copyright: 3M Österreich GesmbH)

Ich glaube unsere Blase wird immer größer und dünner und irgendwann – ich sag mal in drei bis fünf, spätestens zehn Jahren wird sie platzen. Für uns, die wir uns in der Filter Bubble bewegen, scheint das eine lange Zeit zu sein. Aber auch ich mache die Erfahrung, wie sie Meike Leopold in ihrem Blog beschrieben hat: Menschen, die mit dem Internet direkt nichts zu tun haben, begreifen die alles verändernde Kraft des Web noch nicht (disruptiv, sagt man dazu in der neuen Zeit gerne).

Und die Betonung liegt auf „alles“. Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Ich verwende dazu gerne das Wort „Pulverisieren“. Es beschreibt, wie mit einem vermeintlich festen, dauerhaften Stoff etwas passiert, dass ihn zu feinem Staub macht, der vom Winde in alle Richtungen verteilt und vergessen wird. Man frage doch mal einen Jugendlichen, ob er schon mal was von „Quelle“ gehört hat. Und ich meine das einstige deutsche Vorzeigeversandhaus aus dem Vor-Amazon-Zeitalter. Weiterlesen