Heute nur Bloghygiene

Ich habe ein #Einhorn gesehen (mit Ziegenbart?) #instaeinhorn #instaunicorn

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Was meint Bloghygiene?

  • Erstens habe ein paar Kommentare zu meinem Beitrag über die Autorepublik Deutschland doch nicht freigeschaltet, weil sie mir auch beim dritten Hinsehen “nicht ganz sauber” erschienen: Mehrere anonyme Autoren, die ähnliche Argumente, teils mit gleichem Wortlaut kommentieren, müssen einem wohl spanisch – oder sollte man sagen “wolfsburgisch” vorkommen. Also vorerst noch “on hold” – schließlich is “my blog, my castle”.
  • Zweitens habe ich einen interessanten Blogpost zur Ergänzung meines bestehenden Beitrags über alternative Textverarbeitungsprogramme zu Word gefunden, den ich dort ergänzt habe. Etwas Community-Pflege für meinen kleinen unbedeutenden privaten Blog also.
  • Drittens gibt es nun offiziell die Möglichkeit, sich für den Coworking Space in Traunstein anzumelden; auch in dem Beitrag habe ich ein Update eingefügt.

Die Kommentare habe ich warten lassen, weil sie mir irgendwie seltsam vorkamen. Der geneigte Leser möge selbst entscheiden, was er dabei empfindet. Ich habe es bei einer kurzen Antwort belassen.

Damit habe ich meinen Blog inhaltlich aktualisiert; es wird auch wieder einmal Bloghygiene technischer Art geben müssen.

Und vielleicht finde ich in nächster Zeit wieder mehr Ruhe, für einen ausführlichen, neuen Beitrag.

Eingang zur Messe Nürnberg

Bilder der KW9

In der neunten Kalenderwoche war ich für meine Verhältnisse viel unterwegs. Das brachte frühes Aufstehen und längere Zugfahrten, die ich schätze, mit sich. Die erste Tagesreise ging auf die Messe Nürnberg, Start war an einem saukalten Tag um halb sieben in der Früh.

Die zweite Reise der Woche startete am Freitagnachmittag und ging auf eine Veranstaltung in der Nähe von Zürich. Das bedeutet für mich eine Bahnfahrt von knapp sechs Stunden. Dafür hatte ich diesmal die Chance, ab Innsbruck im Gotthard Panoramawagen der Schweizer Eisenbahnen unterwegs zu sein: Durch die Strecke über den Arlberg ist Aussicht garantiert.

Autovergleich Einst und Jetzt

Volksdroge Auto oder Götterdämmerung einer Industrie

Jetzt sollen die Steuerzahler für die Beseitigung der Betrugsfolgen bei Dieselautos aufkommen? So weit hat es die deutsche Autoindustrie also gebracht.
Erst treibt sie die Autofahrer in die Abhängigkeit: immer bequemere, immer stärkere Autos. Die Sucht nach schneller und komfortabler kennt keine Grenzen, der Vergleich mit dem Firmenwagen (70% aller Neuwagen!) des Nachbarn führt dazu, dass man sich selbst auch noch ein größeres, schwereres und immer schnelleres SUV auf den Parkplatz stellen muss (was bedeutet eigentlich Dienstwagenprivileg?). Was nicht mitwächst sind die Kapazitäten der Straßen, Städte und Dörfer. Die Folge sind dicke 400-PS-Karossen, die sich mit sechs Stundenkilometern 50 Stunden pro Jahr durch den Stau, z.B., in München schieben.

Schon klar, dass Verkehrsregeln und Tempolimits damit zu Vorschlägen statt Vorschriften degenerieren.

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Alternativen zu Microsoft Word

Schreibprogramm oder Textverarbeitung, engl. Word Processing Software: es gab einige Jahre oder war es mehr als ein Jahrzehnt, da war es keine Frage: Microsoft Word musste es sein. Aber mittlerweile demokratisiert und differenziert sich auch der Markt für Textverarbeitungen. Der auf iOS sehr populäre iA Writer wird nun auch via Crowdfunding eine Windows-Version entwickeln und ist dann für nicht mehr nur für iOS und Android erhältlich.

Nachteile von Word

Mir gefällt das, denn neben vielen Vorteilen, hat Word auch viele Nachteile, vor allem einen großen, den Preis. Wenn man den mal (legal) hingeblättert hat, meistens im Bundle mit anderen Büroprogrammen, bekommt man Dutzende, Hunderte oder Tausende Funktionen mitgeliefert. Nun bin ich als studierter Journalist, Blogger und hauptberuflicher PR-Berater sicher ein Intensiv-Nutzer von Word, dennoch gehe ich davon aus, dass ich nur zehn Prozent der Funktionen häufig nutze, 20 Prozent ab und zu, und 20 Prozent selten und die restlichen 50 Prozent so gut wie gar nicht – oder Word kann gar nicht so viel, versteckt es aber hinter undurchsichtigen Menüs. Kurz und leider gar nicht gut:

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Spaziergang zu Hause

Wenn es nur mal 25 Minuten sein sollen, geht der Spaziergang direkt vor der Haustür los; am Fluss entlang und den Weg hinauf an der privilegierten Feuerschützengesellschaft vorbei Richtung Kriegsgräberstätte. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Traunstein mit Hochfelln im Hintergrund, wenn es nicht schneit, wie heute, unten:

Traunstein Panorama

Coworking kommt nach Traunstein

Coworking in Traunstein, kann das funktionieren – vielleicht, hoffentlich,wahrscheinlich. Die Organisatoren von B1 connect, so der geplante Name, haben offensichtlich lange darüber nachgedacht und auch betriebswirtschaftliche Überlegungen angestellt, die dafür sprechen, dass es gut gehen könnte. Den Anfang machte diese Wochenende ein Barcamp, geplant für Samstagabend und Sonntagvormittag. Samstagabend handelte es sich aber eher um einen gemeinsamen Erwartungs- und Ideenaustausch in großer Runde. (Was sich Sonntag noch abspielte, kann ich nicht berichten, da ich keine Zeit hatte, dabei zu sein; im Gegensatz zum Bürgermeister, der angekündigt war.) UPDATE: Wolfgang hat seine Zusammenfassung zum Sonntag freundlicherweise unten als Kommentar gepostet. Vielen Dank dafür.

Eröffnung Coworking Traunstein B1 Connect

Initiator und Organisator des (hoffentlich) zunkünftigen Traunsteiner Coworking Space B1 Connect, Thomas Fernsebner, bei seinen einleitenden Worten. Kleines aber feines Detail am Rande: Prezi statt Powerpoint, das lässt hoffen 😉

Samstagabend waren gut 20 Teilnehmer in die geplanten Räumlichkeiten im ersten Stock in der Bürgerwaldstraße 1 in Traunstein gekommen; daher auch der Name B1 abgeleitet von der Hausnummer. Die Kennenlernrunde im Stuhlkreis zeigte auch gleich die Interessenlagen auf:

  • freiberufliche Wissensarbeiter, vornehmlich aus der IT-, Kreativ- und Beratungsbranche, die nicht mehr alleine im Büro sitzen wollen; die Ansprache für Erfahrungsaustausch, Horizonterweiterung, Denkanstöße und auch konkrete Unterstützung suchen;
  • interessanterweise auch einige Home-Office-Arbeiter, die nach Abwechslung von einsamen Home-Office-Tagen suchen (da war ich nicht alleine);
  • zukünftige “zugroaste” Freiberufler auf der Suche nach Kontakten und Büro;
  • Wissensarbeiter, die eigentlich lieber im Kaffeehaus arbeiten würden, aber etwas passendes in Traunstein nicht finden; und zugleich noch Räume für Workshops suchen;
  • Traunsteiner Unternehmer, Politik und Heimatverbundene, die möchten, dass ehemalige Traunsteiner wieder zurück kommen, wenn sie die Welt gesehen haben;
  • und tatsächlich ein (Noch-nicht-) Abiturient auf der Suche nach Unterstützung für seine Geschäftsidee; er avancierte zum gefragten Gesprächspartner auf die Frage, ob Traunstein wirklich zum Auswandern sei;
  • Traunstein-Rückkehrer, die von dem Standort schwärmten; immer wieder wurde hervorgehoben, dass man wohnen könne, wo andere Urlaub machen, in der Nähe von Bergen und Seen; ohne die Kosten, die Hektik und die Enge einer Großstadt wie München.

Insgesamt hörte man bei allen ein bisschen die Hoffnung raus, etwas Start-up-, Gründer und Networking-Euphorie auch in das Herz des Chiemgaus zu bringen. Berlin, Hamburg, London, USA – waren viel gehörte Ziele für Auswanderer der Wissens- und Kreativbranche; Salzburg, Rosenheim und München tauchten nur als Zwischenstationen auf dem Weg in die weite Welt auf. Gleichzeitig berichtete jedoch die Vertreterin der Wirtschaftsförderung über ähnliche Angebote in Murnau und Kempten, die erfolgreich seien. Sie machte auch Hoffnung, die rund um Traunstein ansässigen Unternehmen als Unterstützer gewinnen zu können – auch mittelständische Hidden Champions sind schließlich auf der Suche nach unverbrauchten, neuen Ideen.

Eröffnung Coworking Traunstein B1 Connect

Bürgerwaldstraße 1 wird (hoffentlich) der zukünftige Coworking Space in Traunstein. Das Gebäude sieht schon passend aus und die Räume auch.

Der Initiator und Organisator Thomas Fernsebner schreckte auch vor einem Vergleich mit München nicht zurück: er geht von einem Einzugsgebiet rund um Traunstein mit 170.000 Einwohnern aus. Er betonte auch mehrfach, dass die Idee nicht ein Mietbüro wie eine Legebatterie sei, sondern tatsächlich viel offener Raum für den Austausch und Gesprächsgelegenheiten; Vernetzung und Unterstützung liegen ihm am Herzen – im Mittelpunkt dürfte nach dem Gehörten die Kaffeemaschine als Ort des Zusammentreffens stehen.

Ein tolles Projekt, wie ich finde; neben Blogger im Chiemgau eine weitere attraktive Idee, die Chancen des Internet-Zeitalters auch für wunderschöne Regionen wie Traunstein nutzbar zu machen. Dank nicht nur dem Organisator, sondern auch dem Eigentümer des Gebäudes, der die Räumlichkeiten schon mal vorab für das “Barcamp” zur Verfügung stellte, und Dank der Brauerei Wochinger für das Sponsoring mit gutem Traunsteiner Bier (übrigens eine von drei aktiven Privatbrauereien im Stadtgebiet… da kann man öfter Barcampen 😉 )

Und wenn ich etwas missverständlich wiedergegeben oder vergessen haben sollte, bitte einfach als Kommentar ergänzen oder Mail an mich.

Update 18. März 2018: Eine konkrete Anmeldung zum Coworking Space in Traunstein ist jetzt möglich. Details auf Facebook.

Schönramer Filz in Oberbayern Hochmoor mit Moorsee

Das Hochmoor zum Bier

Ein Ausflug zum traumhaften Heiligdreikönigtag musste sein – das dachten wir uns und mit uns Millionen andere, so schien es beim Blick auf Straßen und Parkplätze. Das Wetter bescherte uns im südlichen Oberbayern strahlend blauen Himmel bei herrlicher Fernsicht und gefühlten mehr als 10 Grad Wärme am 6. Januar 2018. Kein Wunder also, dass auch alle, die sonst in der Stube hocken, unterwegs waren – mit Kind und Kegel, schließlich war Feiertag, der letzte in den Weihnachtsferien, und damit nochmal die Chance auf einen Ausflug in großer Familie bei herrlichem Wetter.

Um Omas, Opas, Tanten, Onkel, Kinder und Säuglinge jedweden Alters mit ohne Gehhilfen jeder Art sicher auf den Weg zu bringen, braucht es einen solchen, der dafür geeignet ist. Wir haben uns für den im Schönramer Filz entschieden.

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Traunstein Ettendorf Kirche

Letzte Social-Media-Woche 2017: Schwarzweiß-Herausforderung

Während andere sich in mehr oder weniger gehaltvollen kurzen oder langen Jahres- oder Blog-Rückblicken ergehen, stelle ich meine Bilder der “black-and-white Challenge” vor, zu der ich letzte Woche herausgefordert wurde. Damit geht auch meine letzte Woche im Social-Media-Jahr 2017 zu Ende. Ich freue mich auf ein spannendes 2018 und wünsche allen einen guten Rutsch in ein gesundes, friedlices und erfolgreiches neues Jahr.
 

Bank im Schneetreiben – Schwarzweiß-Herausforderung 6/7

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Neues Spielzeug: 75mm, 1,8 Olympus mft

Warum der örtliche Fotohändler und Olympus-Partner bei seinem Angebot um 25 Prozent über dem Internetpreis (früher “Straßenpreis”) lag, möchte ich hier erstmal nicht weiter thematisieren. Ich suchte ein Teleobjektiv und, ja, ich war bereit, dafür Geld auszugeben. Letztendlich blieb ich doch beim viel gelobten Olympus 75mm, 1,8, hängen. Die anderen Teleobjektive, insbesondere Zooms, waren mir nicht lichtstark genug, oder zu teuer. Nur wenig über dem Internetpreis kaufte ich schließlich in München – dank Olympus Cashback von 100 Euro, gönnte ich mir auch die hochwertige Sonnenblende (für rund zehn Prozent des Objektivpreises!). Hier nun der erste “Ausflug” mit dem neuen Glas an der Olympus OM-D E5 MII. Zuvor muss allerdings gesagt werden, dass mich schon die Porträts im Innenraum, direktes oder indirektes Sonnenlicht, kein Studio, überzeugten. Hier machen sich die 30mm vom 45er zum 75er schon sehr positiv bemerkbar. (Da Familienmitglieder im Internet tabu sind, gibt es zu dem Thema leider keine Beweise.). Viele Hinweise zum Gebrauch des 75er bei Außenaufnahmen ohne Personen gab es allerdings nicht. Die Verbindung aus Lichtstärke und großer Brennweite scheint für Landschaftsaufnahmen oder andere Nicht-Porträtfotos kein Thema, warum eigentlich? Der Wintertag heute war mit hoher Bewölkung schwierig, da Schnee am Boden und Wolken am Himmel für ziemlich kontrastarme Umgebung sorgten. Nur am Horizont zeichnete sich der Föhn in leichten hellblauen Schlieren ab, was zumindest für etwas Fernsicht sorgte. Die Aufnahmezeitpunkte lagen um die frühe Mittagszeit zwischen elf und zwölf Uhr am 10. Dezember; also eher schwierige Lichtverhältnisse. Erstes Motiv war der Bauernhof, auf dem Papst Benedikt, früher Josef Ratzinger, in der Zeit von 1937 bis 1951, also immerhin, 14 Jahre gelebt hat. Die Stadt Traunstein und ihr Umland ist voll von Verweisen auf den berühmten Sohn; für mich ist es eher Zufall, dass der Papst-Benedikt-Weg auf meiner Spazierrunde liegt. Der weitere Weg führte dann durchs Trenkmoos. In der kurzen Distanz lagen Blicke auf das winterliche Moor; in der Ferne zeigten sich Watzmann und Hochkalter. Alle Bilder wurde mit Snapseed nachbearbeitet. Bei den Bildern des “Papsthauses” wurde die Voreinstellung “Bright” verwendet. Sie sorgt für eine helle Vignette und ordentliche Kontraste bei weicheren Farben. Wenn die Frage ansteht, ob schwarz-weiß oder Farbe, entscheide ich mich in letzter Zeit oft für schwarz-weiß. Auch jetzt im Winter finde ich die Kontraste, den Hell-Dunkel-Unterschied, interessanter als trüber Farbnuancen. Was findet ihr besser – schwarz-weiß oder Farbe?