Wein Probe Neuseeland Südamerika

Weinprobe: 10 Flaschen aus der Neuen Welt

Fünf Weißweine aus Neuseeland und fünf Rotweine aus Südamerika von Vineshop24: Weinpakete sind ja immer so eine Sache. Meistens versprechen sie einen Überblick zu geben über eine bestimmte Kategorie von Weinen: sei es regionstypisch („Chianti entdecken“), rebsortentypisch („die besten Rieslinge“), länderspezifisch („das Potenzial Spaniens erfahren“) oder sie fassen anderes zusammen, z.B. den Preis („die Rotweine mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis“) oder Anlässe („die besten Weißen für die Festtage“, „die prickelndsten Rosés für den Sommer“). Vorteil der Pakete ist unbestrittenermaßen, dass man sich selbst nicht um eine Auswahl der Weine kümmern muss.

Das erledigt der Händler (in seltenen Fällen der Winzer, „Probierpaket“). Grundsätzlich ist man damit natürlich immer dem Risiko ausgesetzt, dass Händler, zumal große Weinversender, versuchen müssen, alle Geschmäcker zu bedienen, schließlich soll das Paket ja Anlass geben, die Favoriten in größerer Menge nachzuordern. Gleichzeitig muss man demzufolge damit leben, dass selten alle Weine eines Pakets den eigenen Vorlieben entsprechen. (Wundern konnten wir uns bisher tatsächlich über den „Weinberater“ eines großen Verlages: abgesehen davon, dass nicht die versprochenen Jahrgänge ausgeliefert wurden, entsprachen die gelieferten „typischen“ Weine auch nicht dem, was wir für die Region oder Rebsorte als typisch erwartet hätten.)
Wie beim Weinhändler vor Ort muss man auch bei Versendern diejenigen finden, die die größte Übereinstimmung mit den eigenen Geschmacksvorlieben haben,

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Rotweine Toskana

Weinleichen im Keller: drei alte Italiener

12 Jahre alt und kein Fehler am Korken: Rotwein aus der südlcihen Toskana

12 Jahre alt und kein Fehler am Korken: Rotwein aus der südlichen Toskana

Wenn neue Flaschen aus den Kisten in das Regal im Keller sollen, finden sich bei mir meistens nicht Schätze, sondern Leichen: Weine älterer Jahrgänge, die einfach liegengeblieben sind. Meistens Einzelflaschen, die mit jedem Umräumen des Regals weiter nach hinten gerutscht und aus meinem Weinkurzzeitgedächtnis verschwunden sind.

Und irgendwann ziehe ich sie wieder nach vorne, um Platz zu schaffen. Dabei kommt die Erinnerung wieder an die Anlässe und Gründe der Einkäufe, auch wenn Details dazu, wie Zusammensetzung der Cuvees und Preis, natürlich fehlen. Ich bin kein Flaschenbuchhalter, deshalb gibt es keine Notizen, die das Gedächtnis stützen würden.

Und bei den Weinen handelt es sich meistens nicht um lagerfähige “große Gewächse”, sondern um gehobene Mittelklasse, die ursprünglich für den baldigen Verbrauch bestimmt war. Ein, zwei oder vielleicht auch drei Jahre zum “Einrunden” bei Rotweinen, bei Weißweinen bin ich sowieso eher der “Jungtrinker”; selten gibt es Weißweine, mit deren Alterung ich etwas anfangen kann.

Diesmal habe ich drei Rotweine aus Ribolla in der Provinz Grosseto genannt gefunden: alle drei vom gleichen Winzer, zwei verschiedene Weine, drei Jahrgänge. Ribolla liegt in der südlichen Toskana, der Maremma, am Fuße der Colline Metallifere.

Aufgetaucht sind von der Azienda Agricola I Campetti zwei Flaschen vom Baccio der Jahrgänge 2001 und 2004 sowie eine Flasche Castruccio aus dem Jahrgang 2004.

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Weinprobe

Sauvignon Blanc und spanischer Rotwein

Das Thema der letzten Weinprobe des Jahres mag dem Außenstehenden seltsam erscheinen; die Erklärung ist einfach: Teilnehmer der Runde ergatterten auf dem Weinherbst in München zwei Flaschen Sauvignon-Blanc, die sie unbedingt in die Runde werfen wollten, so ergab sich das Weißwein-Thema; und beim Rotwein war wieder ein Land fällig, das in den letzten Jahren zu kurz kam, die Wahl fiel auf Spanien.

Um es kurz zu machen: Sauvignon-Blanc hat gewonnen,

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