Heute nur Bloghygiene

Ich habe ein #Einhorn gesehen (mit Ziegenbart?) #instaeinhorn #instaunicorn

A post shared by Markus Pflugbeil (@markuspfl) on

Was meint Bloghygiene?

  • Erstens habe ein paar Kommentare zu meinem Beitrag über die Autorepublik Deutschland doch nicht freigeschaltet, weil sie mir auch beim dritten Hinsehen “nicht ganz sauber” erschienen: Mehrere anonyme Autoren, die ähnliche Argumente, teils mit gleichem Wortlaut kommentieren, müssen einem wohl spanisch – oder sollte man sagen “wolfsburgisch” vorkommen. Also vorerst noch “on hold” – schließlich is “my blog, my castle”.
  • Zweitens habe ich einen interessanten Blogpost zur Ergänzung meines bestehenden Beitrags über alternative Textverarbeitungsprogramme zu Word gefunden, den ich dort ergänzt habe. Etwas Community-Pflege für meinen kleinen unbedeutenden privaten Blog also.
  • Drittens gibt es nun offiziell die Möglichkeit, sich für den Coworking Space in Traunstein anzumelden; auch in dem Beitrag habe ich ein Update eingefügt.

Die Kommentare habe ich warten lassen, weil sie mir irgendwie seltsam vorkamen. Der geneigte Leser möge selbst entscheiden, was er dabei empfindet. Ich habe es bei einer kurzen Antwort belassen.

Damit habe ich meinen Blog inhaltlich aktualisiert; es wird auch wieder einmal Bloghygiene technischer Art geben müssen.

Und vielleicht finde ich in nächster Zeit wieder mehr Ruhe, für einen ausführlichen, neuen Beitrag.

Alternativen zu Microsoft Word

Schreibprogramm oder Textverarbeitung, engl. Word Processing Software: es gab einige Jahre oder war es mehr als ein Jahrzehnt, da war es keine Frage: Microsoft Word musste es sein. Aber mittlerweile demokratisiert und differenziert sich auch der Markt für Textverarbeitungen. Der auf iOS sehr populäre iA Writer wird nun auch via Crowdfunding eine Windows-Version entwickeln und ist dann für nicht mehr nur für iOS und Android erhältlich.

Nachteile von Word

Mir gefällt das, denn neben vielen Vorteilen, hat Word auch viele Nachteile, vor allem einen großen, den Preis. Wenn man den mal (legal) hingeblättert hat, meistens im Bundle mit anderen Büroprogrammen, bekommt man Dutzende, Hunderte oder Tausende Funktionen mitgeliefert. Nun bin ich als studierter Journalist, Blogger und hauptberuflicher PR-Berater sicher ein Intensiv-Nutzer von Word, dennoch gehe ich davon aus, dass ich nur zehn Prozent der Funktionen häufig nutze, 20 Prozent ab und zu, und 20 Prozent selten und die restlichen 50 Prozent so gut wie gar nicht – oder Word kann gar nicht so viel, versteckt es aber hinter undurchsichtigen Menüs. Kurz und leider gar nicht gut:

Weiterlesen

Spaziergang zu Hause

Wenn es nur mal 25 Minuten sein sollen, geht der Spaziergang direkt vor der Haustür los; am Fluss entlang und den Weg hinauf an der privilegierten Feuerschützengesellschaft vorbei Richtung Kriegsgräberstätte. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Traunstein mit Hochfelln im Hintergrund, wenn es nicht schneit, wie heute, unten:

Neues Spielzeug: 75mm, 1,8 Olympus mft

Warum der örtliche Fotohändler und Olympus-Partner bei seinem Angebot um 25 Prozent über dem Internetpreis (früher “Straßenpreis”) lag, möchte ich hier erstmal nicht weiter thematisieren. Ich suchte ein Teleobjektiv und, ja, ich war bereit, dafür Geld auszugeben. Letztendlich blieb ich doch beim viel gelobten Olympus 75mm, 1,8, hängen. Die anderen Teleobjektive, insbesondere Zooms, waren mir nicht lichtstark genug, oder zu teuer. Nur wenig über dem Internetpreis kaufte ich schließlich in München – dank Olympus Cashback von 100 Euro, gönnte ich mir auch die hochwertige Sonnenblende (für rund zehn Prozent des Objektivpreises!). Hier nun der erste “Ausflug” mit dem neuen Glas an der Olympus OM-D E5 MII. Zuvor muss allerdings gesagt werden, dass mich schon die Porträts im Innenraum, direktes oder indirektes Sonnenlicht, kein Studio, überzeugten. Hier machen sich die 30mm vom 45er zum 75er schon sehr positiv bemerkbar. (Da Familienmitglieder im Internet tabu sind, gibt es zu dem Thema leider keine Beweise.). Viele Hinweise zum Gebrauch des 75er bei Außenaufnahmen ohne Personen gab es allerdings nicht. Die Verbindung aus Lichtstärke und großer Brennweite scheint für Landschaftsaufnahmen oder andere Nicht-Porträtfotos kein Thema, warum eigentlich? Der Wintertag heute war mit hoher Bewölkung schwierig, da Schnee am Boden und Wolken am Himmel für ziemlich kontrastarme Umgebung sorgten. Nur am Horizont zeichnete sich der Föhn in leichten hellblauen Schlieren ab, was zumindest für etwas Fernsicht sorgte. Die Aufnahmezeitpunkte lagen um die frühe Mittagszeit zwischen elf und zwölf Uhr am 10. Dezember; also eher schwierige Lichtverhältnisse. Erstes Motiv war der Bauernhof, auf dem Papst Benedikt, früher Josef Ratzinger, in der Zeit von 1937 bis 1951, also immerhin, 14 Jahre gelebt hat. Die Stadt Traunstein und ihr Umland ist voll von Verweisen auf den berühmten Sohn; für mich ist es eher Zufall, dass der Papst-Benedikt-Weg auf meiner Spazierrunde liegt. Der weitere Weg führte dann durchs Trenkmoos. In der kurzen Distanz lagen Blicke auf das winterliche Moor; in der Ferne zeigten sich Watzmann und Hochkalter. Alle Bilder wurde mit Snapseed nachbearbeitet. Bei den Bildern des “Papsthauses” wurde die Voreinstellung “Bright” verwendet. Sie sorgt für eine helle Vignette und ordentliche Kontraste bei weicheren Farben. Wenn die Frage ansteht, ob schwarz-weiß oder Farbe, entscheide ich mich in letzter Zeit oft für schwarz-weiß. Auch jetzt im Winter finde ich die Kontraste, den Hell-Dunkel-Unterschied, interessanter als trüber Farbnuancen. Was findet ihr besser – schwarz-weiß oder Farbe?

Traunstein, Blick

Ich bin dann mal wieder da…

Wenn es im Blog ruhiger wird, ist es erfahrungsgemäß woanders etwas weniger ruhig. So auch bei mir: nicht nur die familiäre Anbindung des Autors an Partnerin mit K1 und K2 als sogenannten “Beutekindern”, sondern auch mit K3 als eigenem Nachzügler, verändern den Lebensrhythmus. Auch der Standort hat sich verändert, da natürlich für eine fünfköpfige Familie inklusive Baby die zentrale Stadtwohnung nicht mehr ideal erschien.

München, Blick

Letzter Blick von der Münchner Terrasse auf Alten Peter und Neues Rathaus (zwischen den Häusern im Hintergrund; in Wirklichkeit stehe ich schon auf der Fläche der Nachbarn).

Statt, wie die letzten zwei Jahre, aus der Mitte der bayerischen Landeshauptstadt bloggt und arbeitet* der Autor nach dem im Juni abgeschlossenen Umzug nun vornehmlich aus dem Herzen des Chiemgaus in Oberbayern. Ich sitze nun in der Kleinstadt Traunstein (20.000 Einwohner), rund zehn Kilometer östlich des Chiemsees gelegen, knapp 40 Kilometer vor der bayerisch-österreichischen Grenze bei Salzburg und damit ziemlich genau 100 Kilometer von München entfernt. In Kürze: Leben und Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Traunstein, Blick

Wenn es im Dachgeschoß nicht zu heiß ist, bietet sich mir dieser Blick von meinem Schreibtisch.

So ist die Lage. Und sie ist nicht schlecht. Ich besinne mich auf den Blog zurück aus mehreren Gründen: abgesehen von der Grundmotivation (selbstbestimmtes Publizieren im Internet) bin ich

  • Mitglied im Bloggerclub e.V. und sollte alleine deshalb wieder etwas Schwung auch in meinem Blog bringen;
  • soeben wieder “aktives Mitglied” der Ironblogger München geworden (habe mich also von 30 Euro Schulden befreit und bin nun wieder in der wöchentlichen Blogpflicht), schätze allerdings die Gesellschaft der Ironblogger sehr, weshalb es mich in die Runde zurück zog;
  • auf das erste Treffen der Chiemgau-Blogger eingeladen, was ich unbedingt unterstützen will;
  • für Salt and the City angemeldet, die “Blogger-Konferenz aus Salzburg. Von Bloggern für Blogger.” Da sollte man selbst auch bloggen.
  • auf einigen anderen Social-Media-Kanälen vertreten, u.a. Twitter, für die ein Blog die ideale Ergänzung ist.
  • beruflich unter anderem auch in Sachen Social Media unterwegs und mache etwas mit Medien und viel mit Content. Weitere Erfahrung mit einem eigenen Blog schadet da nicht.
  • immer noch am ausprobieren und möchte noch Storytelling-Tools und Podcast mit in meinem Blog einbringen (deshalb heißt der Blog auch mit vollem Namen “pflugblatt beta” weil er nie fertig ist, genauso wie die Beiträge);
  • last but not least über einige interessante Blogprojekte gestolpert, die mich darauf gestoßen haben, dass mir mein eigener Blog doch auch wichtig ist, z. B. die “Zeit für Optimisten”, die “Blogs wieder great machen” will.

Drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe. Bis spätestens nächsten Sonntag wieder in diesem Theater. Übrigens: ich werde kein Mami-, kein Papi- und kein Chiemgau-Blogger werden, sondern werde ein “über-alles-mögliche-bloggen”-Blogger (S. Dehler) bleiben.

* zum Thema “Arbeiten”: Ich halte mich für einen “hyperprivilegierten” Arbeitnehmer, da in meiner Agentur die Präsenzpflicht quasi aufgehoben wurde und das Motto “Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort” (so nennt es Microsoft) maximal ausgeschöpft werden kann. Ich pendle im Durchschnitt zwei Tage die Woche von Traunstein ins Büro in die Münchner Innenstadt oder auf Termine. Details dazu in einem späteren Blogbeitrag.

München Fotos – Blick nach oben

In der Früh im Dezember steht die Sonne besonders schön, um die Sehenswürdigkeiten der Münchner Innenstadt zu beleuchten. Man kann in München kaum von Straßenschluchten reden, trotzdem ist man als Fußgänger oft noch im kalten Schatten unterwegs, während die hohe Gebäude schon von der tiefstehenden Wintersonne erleuchtet werden:

München Frauenkirche Dom

Blick von der Weinstraße durch die Albertgassse auf die Frauenkirche, den Münchner Dom. Aufgenommen am 13. Dezember um 8 Uhr 52.

Marienplatz München

Am Marienplatz, Blick nach oben, aufgenommen am 13. Dezember um 8 Uhr 46.

Im Internetz geht nix verloren

Das war durchaus eine anstrengende Woche, deshalb bleibt es hier kurz. Mich freut vor allem, dass ich eine Grafik gefunden habe, die mir für meinen Beitrag pro Europa von letzter Woche gefehlt hat. Ich habe sie nicht mehr gefunden. Aber wie dieses Internetz so ist, sie wurde mir nochmal in die Timeline gespült.

Bevor dazu hitzige Diskussionen anfangen – es geht um Kriege zwischen den Gründungsmitgliedern der EU (nicht um Kriege, die im geographischen Europa von nicht EU-Ländern geführt wurden, und auch nicht um Kriege, die EU-Mitglieder außerhalb Europas geführt oder unterstützt haben).

Bilder der KW 24 – Social Media, Essen und Kirche

Ein längeren Blogpost von mir bzw. meine Zusammenfassung einer Bloggerumfrage gibt es im Blog meines Arbeitgebers vibrio hier zu lesen. An dieser Stelle gibt es ein paar Bilder der letzten Woche.

Sonntagabend, 7. Juni

Sonntagabend, 7. Juni

Einen traumhaften Abend gab es in München, mit der Folge eines heftigen Gewitters, das Montagfrüh den Verkehr streckenweise erheblich durcheinanderwirbelte.

In der alten Steuerzentrale der Münchner Straßenbeleuchtung

In der alten Steuerzentrale der Münchner Straßenbeleuchtung

Am Abend stand dann der Social Media Club München auf dem Programm. In der alten Münchner Steuerzentrale für die Straßenbeleuchtung (siehe Monitor auf dem Bild), heute Kreativquartier genannt, ging es um das Internet der Dinge. Mehr darüber steht hier.

Von dem Theaterabend in den Kammerspielen mit der sehenswerten Maria-Stuart-Aufführung gibt es Fotos nur auf der Webseite des Theaters.

Das Bild gibt nur unzureichend wieder, was geboten wird. Einer der Grüße aus der Küche des Werneckhofes.

Das Bild gibt nur unzureichend wieder, was geboten wird. Einer der Grüße aus der Küche des Werneckhofes.

Am Samstagabend war ausnahmsweise wieder einmal Werneckhof angesagt: Der halbjapanische Koch Tohru Nakamura kocht so abwechslungsreich wie ungewöhnlich wie experimentierfreudig. Ein aufregendes, abwechslungsreiches, aber nicht ganz billiges Erlebnis – dorthin geht man nicht um Hunger zu stillen.

Terrasse und Eingang des Landgasthof Forster in Hörgersdorf

Terrasse und Eingang des Landgasthof Forster in Hörgersdorf

Und Sonntag ging es dann aufs Land, ca. 50 Kilometer vor die Tore Münchens: In den kleinen Landgasthof Forster in Hörgersdorf im Erdinger Landkreis unterhalb des Hörgersdorfer Kirchleins gelegen. St. Bartholomäus ist ein Kleinod des bayerischen Barock und Rokoko, deshalb auch “kleine Wies” genannt, in Anspielung auf die Wieskirche (Tipp: Im Lokal gut essen und die Wirtsleute bitten, die Mesnerin anzurufen, damit sie die Kirche aufsperrt. Die 40 Treppenstufen hinauf zur Kirche schaden nicht nach dem Essen und die Mesnerin kennt viele Details in der Kirche.)

Engel an der Kanzel

Engel an der Kanzel

Was sich im Laufe des Mittagessens andeutete, wurde anschließend zur Gewissheit. Ein Gewitter zu über den Ort und sorgte für ein paar laute Donner und gehörigen Platzregen.

Gewitter über Hörgersdorf

Gewitter über Hörgersdorf

Bilder der KW 9/15 – ein Nachmittag am bayerischen Meer

Wenn der Horizont milchig wird, weil das Wetter sich ändert oder sich in der Ferne nicht geändert hat, kann man am Chiemsee wirklich einen Eindruck wie am Meer bekommen: unendlich Weite und das Glitzern der Sonne auf den kleinen Wellen. Nur schemenhaft zeichnen sich am Horizont die Berge ab…

Die Bilder wurden am Sonntagnachmittag bei einem Spaziergang von Chieming Richtung Seebruck mit einem HTC One aufgenommen und per snapseed nachbearbeitet.

image

image

image

image

image

Veröffentlicht mit WordPress für Android