Blick auf die Mercedes-Benz Arena und die Wolkenkratzer

China Art Museum in Shanghai mit moderner deutscher Kunst

China Expo Pavillon in Shanghai

China Expo Pavillon in Shanghai

Eine Fläche von rund 23 Fußballfeldern umfasste die gesamte Ausstellungsfläche des China Pavillons auf dem Gelände der Expo 2010 in Shanghai, nämlich 166.000 Quadratmeter. Soweit sind sich die Wikipedianer einig. Was davon jedoch als Ausstellungsfläche des China Art Museum gezählt werden darf, das sich jetzt im Gebäude befinden, muss jemand anders beurteilen.

Ausstellungsfläche: 8 Fußballfelder groß

Morgendliches Anstehen nach Einlass

Morgendliches Anstehen nach Einlass

Es ist wohl so, dass sich der Louvre mit einer Ausstellungsfläche von über 60.000 qm (ca. 8,5 Fußballfelder) größtes Museum der Welt nennt, in der  englischen Wikipedia werden für das China Art Museum 64.000 qm angegeben. Letztendlich aber ist der auch “Krone des Orients” genannten Bau einfach nur eines: imposant. Bisher kannte ich ihn nur von der Ferne, vom anderen Ufer des Flusses an dessen zwei Ufern unter der Lupu Bridge, die Expo stattfand. Wenn man aber selbst davorsteht, merkt man erst, welche Dimensionen der Bau tatsächlich hat. Damit passt er sich also der Größe der Stadt angemessen an.

Umso kurioser, wenn man das China Art Museum besucht, um sich eine Ausstellung deutscher Künstler anzusehen.

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Powerstation of Art – große Räume für große Kunst in Shanghai

 

Alle Jahre wieder – immer das Gleiche, nie dasselbe: auch dieses Jahr weilte ich aus privaten Gründen wieder für einige Tage in Shanghai. Den Abschluss bildete wieder ein Besuch in der Powerstation of Art, die ich wirklich jedem nur einigermaßen kulturinteressiertem Shanghai-Besucher ans Herz legen kann. Ich habe dies auch vor einem Jahr in diesem Blog getan, auch damals im Rahmen der Blogparade von Tanja. Der diesjährige Besuch zeigt aber, wie wichtig es ist, sich nicht nur auf den ersten Eindruck zu verlassen. Deshalb nutze ich auch dieses Jahr wieder Tanjas Blogparade um meine Eindrücke zu schildern.

Während ich im letzten Jahr die relativ einsame Ausstellung zeitgenössischer chinesischer Künstler beschrieb, zeigt die Ausstellung diesmal Werke von Cai Guo­-Qiang (nur noch bis 26.10.2014). Den Namen kannte ich bisher nicht – ich bin halt kein Experte für Feuerwerk und Schießpulver. So viel sei schon verraten: Cai Guo­-Qiang hat das Feuerwerk zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2008 in Peking komponiert (das Amateurvideo von den Proben (!) gibt einen guten Eindruck, die offizielle Großprojektion in der Ausstellung hat natürlich für noch mehr Gänsehaut gesorgt).

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