Traunstein, Blick

Ich bin dann mal wieder da…

Wenn es im Blog ruhiger wird, ist es erfahrungsgemäß woanders etwas weniger ruhig. So auch bei mir: nicht nur die familiäre Anbindung des Autors an Partnerin mit K1 und K2 als sogenannten „Beutekindern“, sondern auch mit K3 als eigenem Nachzügler, verändern den Lebensrhythmus. Auch der Standort hat sich verändert, da natürlich für eine fünfköpfige Familie inklusive Baby die zentrale Stadtwohnung nicht mehr ideal erschien.

München, Blick

Letzter Blick von der Münchner Terrasse auf Alten Peter und Neues Rathaus (zwischen den Häusern im Hintergrund; in Wirklichkeit stehe ich schon auf der Fläche der Nachbarn).

Statt, wie die letzten zwei Jahre, aus der Mitte der bayerischen Landeshauptstadt bloggt und arbeitet* der Autor nach dem im Juni abgeschlossenen Umzug nun vornehmlich aus dem Herzen des Chiemgaus in Oberbayern. Ich sitze nun in der Kleinstadt Traunstein (20.000 Einwohner), rund zehn Kilometer östlich des Chiemsees gelegen, knapp 40 Kilometer vor der bayerisch-österreichischen Grenze bei Salzburg und damit ziemlich genau 100 Kilometer von München entfernt. In Kürze: Leben und Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Traunstein, Blick

Wenn es im Dachgeschoß nicht zu heiß ist, bietet sich mir dieser Blick von meinem Schreibtisch.

So ist die Lage. Und sie ist nicht schlecht. Ich besinne mich auf den Blog zurück aus mehreren Gründen: abgesehen von der Grundmotivation (selbstbestimmtes Publizieren im Internet) bin ich

  • Mitglied im Bloggerclub e.V. und sollte alleine deshalb wieder etwas Schwung auch in meinem Blog bringen;
  • soeben wieder „aktives Mitglied“ der Ironblogger München geworden (habe mich also von 30 Euro Schulden befreit und bin nun wieder in der wöchentlichen Blogpflicht), schätze allerdings die Gesellschaft der Ironblogger sehr, weshalb es mich in die Runde zurück zog;
  • auf das erste Treffen der Chiemgau-Blogger eingeladen, was ich unbedingt unterstützen will;
  • für Salt and the City angemeldet, die „Blogger-Konferenz aus Salzburg. Von Bloggern für Blogger.“ Da sollte man selbst auch bloggen.
  • auf einigen anderen Social-Media-Kanälen vertreten, u.a. Twitter, für die ein Blog die ideale Ergänzung ist.
  • beruflich unter anderem auch in Sachen Social Media unterwegs und mache etwas mit Medien und viel mit Content. Weitere Erfahrung mit einem eigenen Blog schadet da nicht.
  • immer noch am ausprobieren und möchte noch Storytelling-Tools und Podcast mit in meinem Blog einbringen (deshalb heißt der Blog auch mit vollem Namen „pflugblatt beta“ weil er nie fertig ist, genauso wie die Beiträge);
  • last but not least über einige interessante Blogprojekte gestolpert, die mich darauf gestoßen haben, dass mir mein eigener Blog doch auch wichtig ist, z. B. die „Zeit für Optimisten“, die „Blogs wieder great machen“ will.

Drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe. Bis spätestens nächsten Sonntag wieder in diesem Theater. Übrigens: ich werde kein Mami-, kein Papi- und kein Chiemgau-Blogger werden, sondern werde ein „über-alles-mögliche-bloggen“-Blogger (S. Dehler) bleiben.

* zum Thema „Arbeiten“: Ich halte mich für einen „hyperprivilegierten“ Arbeitnehmer, da in meiner Agentur die Präsenzpflicht quasi aufgehoben wurde und das Motto „Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort“ (so nennt es Microsoft) maximal ausgeschöpft werden kann. Ich pendle im Durchschnitt zwei Tage die Woche von Traunstein ins Büro in die Münchner Innenstadt oder auf Termine. Details dazu in einem späteren Blogbeitrag.

München #PulseofEurope

Warum ich zur Sonntagsdemo gehe: #PulseOfEurope

Auf dem Max-Jospehs-Platz in München: wehende europäische Überzeugung bei #PulseofEurope

Auf dem Max-Jospehs-Platz in München: wehende europäische Überzeugung bei #PulseofEurope

Ich glaube nicht, dass die Zukunft einer globalisierten Welt in der Abschottung einzelner Länder liegt. Wir wollen (und sollen) grenzenlos Handel treiben, wir wollen (und sollen) weltweit verreisen; wir wollen (und sollten) von Kulturen anderer Völker und Länder lernen. Das Internet reicht in den hinterletzten Winkel der Erde, wenn wir wollen, können wir von dort unsere Lokalzeitung zu Hause lesen oder wir können zu Hause lesen, was dort passiert, live und quasi in Echtzeit. Und dann sollen in Mitteleuropa und in der gesamten westlichen Welt wieder Grenzen hochgezogen werden? Das passt doch nicht zusammen. Deshalb versuche ich, jeden Sonntag auf die #PulseOfEurope Demo zu gehen.
Ich kann mich noch gut erinnern, als es zum Urlaubsgefühl in Europa gehörte, gültige Pässe zu besitzen…

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Barcamp München bei Microsoft

Barcamp München – re:publica Feeling an der Isar

Endlich wieder ein Barcamp in München, endlich hatte auch ich Zeit, dabei zu sein. Angeblich ist es fünf oder gar sechs Jahre her seit dem letzten Münchner Barcamp. Wer das diesjährige Barcamp erlebt hat, weiß, was in den Jahren gefehlt hat. Als re:publica Fanboy muss ich sagen: noch ein, zwei Bier nach dem ersten Tag und es wäre auf seine Art schon ganz nah dran gewesen. Die Veranstalter, die straff und engagiert durch die zwei Tage führten, melden 62 Sessions und rund 200 Teilnehmer.

Begrüßung und Erläuterung zu Ablauf, Location und Sponsoren

Begrüßung und Erläuterung zu Ablauf, Location und Sponsoren; deutlich sichtbar: die professionelle Umgebung bei Microsoft, ideal für Veranstaltungen.

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Isar München Sonnenuntergang

Ein Nachmittag an der Isar

Aufgrund privater Veränderungen bin ich in meiner Reichweite derzeit etwas eingeschränkt. Deshalb blieb mir am Sonntag, 29. Januar  2017, nur Zeit für einen kurzen Spaziergang an der Isar. Die spätnachmittägliche Sonne gab ein schönes Licht und wärmte bereits etwas, weshalb viele Leute unterwegs waren . Das Wetter war wärmer als die Tage zuvor; zu warm fast in der Winterjacke, so dass die letzten Eisflächen weggetaut sind. Bis auf wenige Aufnahmen zum Schluss entstanden alle Bilder mit dem Olympus MFT Tele 45mm 1.8.

München Feinstaub

Trockenes Tauwetter in München macht den Dreck sichtbar: Erhardtstraße an der Isar.

Enten landen in der Isar

Enten landen in der Isar

Möwenschwarm über der Isar

Möwenschwarm über der Isar

Möwen in den letzten Sonnenstrahlen des Tages

Möwen in den letzten Sonnenstrahlen des Tages

In München kann es auch gscheid schnein., richtig starker Schneefall.

Winter in München

München: Blick vom Kabelsteg Richtung Deutsches Museum.

München an der Isar: Blick Richtung Kabelsteg und Deutsches Museum.

Zugegeben, der Winter in München kann hässlich sein: feuchtkalt, matschig und grau. Er kann aber auch anders und das beweist er dieses Jahr besonders: weiß, blau und sonnig. Es hat geschneit und es ist so kalt, dass der Schnee selbst bei blauem Himmel und Sonne liegen bleibt. Deshalb gibt es heute ein paar Impressionen von winterlichen Spaziergängen an der Isar…

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Wasserburg – Kleinod am Inn

Wasserburg/Inn, Bayern

Kanadischer Moment in Bayern: Ein Angler zieht sein Kanu aus dem Inn bei Wasserburg.

Wasserburg am Inn liegt ungefähr 50 Kilometer östlich von München an der Bundesstraße 304 Richtung Traunstein und Salzburg. Der mittelalterliche Stadtkern befindet sich auf der Halbinsel einer Innschleife, was das Städtchen noch charmanter macht. Mittlerweile verläuft die viel befahrene Bundesstraße weit außerhalb der Stadt, so dass weite Teile verkehrsberuhigt sind und man in aller Ruhe die pittoresken und fast durchweg renovierten Gebäude betrachten kann. Die Altstadt mit Burg, Kirchen und Häusern zeugt davon, dass Wasserburg ab dem 13. Jahrhundert durch die Innschifffahrt und Salzhandel zu Wohlstand gekommen ist. Das Ufer des Inns lädt zu einem Spaziergang ein und bietet wunderbare Blicke auf die herbstlich verfärbten Bäume am Steilufer gegenüber. Am Sonntagvormittag war in der Stadt erstaunlich wenig los. Erst nach dem Mittagessen wurden die Spaziergänger am Fluss mehr; die Tipps für Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen in Wasserburg verrate ich ganz unten.

Wasserburg/Inn, Bayern

Das Steilufer des Inns gegenüber von Wasserburg im Herbst.

Wasserburg/Inn, Bayern

Prächtiges Farbenspiel am Innufer.

Wasserburg/Inn, Bayern

Gold leuchtet der Spätherbst in Oberbayern.

Wasserburg/Inn, Bayern

Vergebung der Sünden: Wandgemälde an der Wasserburger Stadtpfarrkirche St. Jakob. Das Heilsgeschehen als Lebensbaum aus dem 15. Jahrhundert.

Wasserburg/Inn, Bayern

Der klassische Blick bei blauem Himmel: Blick von der Innbrücke hinter dem Brucktor auf die Häuser am Ufer.

Wasserburg/Inn, Bayern

Wasserburg von innen: schmale Stadthäuser mit engen Läden im Erdgeschoss, wunderbar restauriert.

Wasserburg/Inn, Bayern

Typisch für die Gegend: Die Wasserfänger außen sammeln das Wasser aus den dahinterliegenden Giebeldächern, bevor es vorne ins Fallrohr kommt.

Wasserburg/Inn, Bayern

Pittoreske Durchblicke auf pittoreske Fassaden – ob die Farben in Wasserburg im Mittelalter auch schon so grell waren?

Wasserburg/Inn, Bayern

Ausschnitt einer Fassadenmalerei: ob damit der Feind im Mittelalter verwirrt werden sollte?

Wasserburg/Inn, Bayern

Details in Wasserburg, übriggeblieben aus einer anderen Zeit: Steinbank vor einem Eingang

Wasserburg/Inn, Bayern

Die Schande für den Denkmalschutz gehört eigentlich auch schon wieder unter Denkmalschutz: Metzger in Wasserburg.

Wasserburg/Inn, Bayern

In Wasserburg lassen sich viele Details entdecken – klein und verwinkelt scheinen die Häuser zu sein.

Wasserburg/Inn, Bayern

225 Jahre hat das Geschäft Hans Huber noch gefeiert, danach war Schluss: in den wunderbaren Laubengängen am Hauptplatz werden traditionelle Geschäfte von Cafes abgelöst.

Wasserburg/Inn, Bayern

Dass nur ja keiner seine Bedürfnisse hier entleert; was die ortsübliche Bestrafung wohl war…?

Meine Tipps für Wasserburg:

Mittagessen zum Beispiel in der Trattoria La Famiglia in der Ledererzeile 34, nicht mitten im Zentrum, was bei der Größe der Altstadt keine Rolle spielt; freundliche Bedienung gepaart mit hervorragendem italienischen Essen – das gilt für die Tageskarte besonders, aber auch für die Klassiker wie Pizza und Pasta. Offenbar kennt man sich mit Weinen aus, das zeigen die Flaschen, die das Lokal dekorieren (probiert davon haben wir nichts).

Kaffee und Kuchen vom Feinsten gibts in der Wasserburger Backstube, Hofstatt 13. Viele Plätze draußen am verkehrsberuhigten Bereich und ebenfalls viele Plätze drinnen, vom Zweiertisch bis zur Riesensofaecke, trotzdem ist die Bedienung auch im Trubel des Sonntagnachmittags freundlich und flott. Eine breite Auswahl an Speisen, nicht nur Kuchen, und Getränken. Insbesondere durch den hervorragenden Kaffee von Deliano, so genannt nach der Familie, die die Backstube betreibt, sind wir auf diese aufmerksam geworden (die Bohnen gibt es dort nämlich auch am Sonntag zu kaufen, inkl. Beratung).

Eine Anreise mit der Bahn ist mit Umsteigen verbunden, da Züge nicht mehr bis direkt in die Stadt fahren, seit die Strecke nach einem Hangrutsch aufgegeben wurde. Ein Bus fährt abgestimmt mit der Regionalbahn von Bahnhof Reitmehring, offizieller Bahnhof der Stadt Wasserburg, ins Zentrum und zurück. Nach Reitmehring kommt man von München aus über Grafing oder Rosenheim. Die Stadt verfügt aber außerhalb des Zentrums über große Parkplätze, so dass man getrost auch mit dem Auto kommen kann.

Ebersberg, Aussichtsturm

Tipp und Kindheitserinnerung: der Ebersberger Aussichtsturm

Wer im Münchner Osten aufgewachsen ist, für den ist eine Kindheit ohne Egglburger See und Aussichtsturm in Ebersberg wohl kaum denkbar. Ein schneller Ausflug, wenn die Eltern den Eindruck hatten, dass die Kinder wieder mal gelüftet werden mussten – dafür war die Gegend ideal: leicht mit dem Auto zu erreichen und keine größeren Schwierigkeitsgrade, wie Steigungen, und von den Dimensionen allwettertauglich, das heißt nicht nur bei Sonne, sondern auch bei Regen, Schnee und Eis machbar, ohne dass die Familie durchweicht oder durchfriert (Schlittschuhlaufen im Winter inklusive).

Umso erstaunter war ich jetzt, dass der ausgiebige Spaziergang vom S-Bahnhof Ebersberg an den Klosterseen entlang bis zum Aussichtsturm und zurück, zumindest bei schönen Wetter, abwechslungsreicher als in Erinnerung ist. Der Blick Richtung Berge von den Anhöhen ist traumhaft und entlang der Seen durch Herbstlaub und an schilfbewachsenen Ufern sorgt für schöne Stimmung.

Hier ein paar Impressionen, die Lust machen sollen.

Ebersberg, Aussichtsturm

Verwunsche Blicke entlang der Klosterseen, auch wenn man an schönen Tagen nicht alleine ist.

Ebersberg, Aussichtsturm

Wenn es aus Ebersberg herausgeht, folgen auch ein paar Bauernhöfe.

Ebersberg, Aussichtsturm

Traumhafte Stimmung bei traumhaften Wetter – vom Egglburger See über die Hügel Richtung Ludwigshöhe.

Ebersberg, Aussichtsturm

Reicht mit 35 Metern gerade über die Baumwipfel: der Ebersberger Aussichtsturm.

Ebersberg, Aussichtsturm

Keine architektonische Schönheit, der Ebersberger Aussichtsturm, aber die Blicke sind wunderschön: Richtung Ebersberg und Berge.

Ebersberg, Aussichtsturm

Zurück vom Aussichtsturm gehts nach einer Stärkung auf der Ebersberger Alm, entlang der „Heldenallee“: Für jeden der 84 Ebersberger Gefallenen des ersten Weltkriegs wurde eine Linde gepflanzt.

Ebersberg, Aussichtsturm

In Ebersberg geht es abseits der Hauptstraße wieder zum Bahnhof. Noch ist nicht jedes Gebäude renoviert.

Tipps:

  • Aus München ist die Anreise mit der S-Bahn möglich. Vom Bahnhof aus geht es ausgeschildert abseits der Hauptstraße bis zum Klostersee. Der Aussichtsturm ist praktisch nicht zu verfehlen.
  • An schönen Tagen ist die Ebersberger Alm, das Wirtshaus unterhalb des Aussichtsturms, zu  den Stoßzeiten vor allem Mittags überfüllt, davon kündet auch die als Parkplatz genutzte Wiese davor. Besser azyklisch kommen.

Uli von auf-den-Berg.de war auch schon mal rund um den Ebersberger Aussichtsturm unterwegs und hat die Strecke und weitere Attraktionen gut dokumentiert, beispielsweise das Museum Wald und Umwelt.

 

 

Ein Samstag mit dem blauen Kurfürsten – Lustwandeln

Schloss Schleissheim, Lustwandeln

Eingangshalle und Gartensaal, prunkvoll und doch nur ein Vorgeschmack

Nein, der bayerische Kurfürst Max Emanuel (1662 – 1726) war wohl nicht besonders prunksüchtig und auch nicht der reichste unter den europäischen Fürsten des 17. und 18. Jahrhunderts. Aber offenbar wusste er genau, was er wollte: die Kaiserkrone für sich oder zumindest seine Kinder. Diesem Ziel schien er alles unterzuordnen, dafür orientierte er sich an dem prunkvollsten der damaligen Zeit, dem französischen König Ludwig den Vierzehnten, genannt Sonnenkönig. Einen Eindruck davon, was das für den bayerischen Monarchen bedeutete, bekommt man noch heute im Neuen Schloss Schleißheim bei München: Der Prunk der Architektur als Ausdruck des absolutistischen Herrschaftsanspruchs.

Schloss Schleissheim, Lustwandeln

Mit blauer Schärpe in der Schlacht: Max Emanuel

Schloss Schleißheim, Lustwandeln

#Lustwandeln startet mit rund 20 Teilnehmern vor dem Neuen Schloss Schleißheim

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Geheimtipp im Chiemgau: Torfmuseum

Torfmuseum Rottau Chiemgau

Kleinod am Rande des Chiemsees. Feldbahnfahrt im Torfmuseum Rottau.

Kann ein Moor mit ehemaligem Torfabbau spannend sein? Klingt erst nicht so, ist aber so, selbst für Kinder (ab 8 Jahren). Das liegt erstens an der Lage des Torfmuseums Rottau, das in einem Torfbahnhof beheimatet ist; dem ehemaligen Verladebahnhof von der Feldbahn auf die Normalspur an der Bahnlinie München – Salzburg. Ziemlich abseits rund fünf Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt, ziemlich einsam im Moos, aber direkt am Radlweg.

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ein Freitag im Juli in München

Ich schreibe mal meine Chronologie der Ereignisse auf, vielleicht ist das wichtig für mich, für andere, vielleicht zeigt sie, wie man reagiert, wie Menschen reagieren. Auch andere haben das im Web übrigens getan, zum Beispiel Karsten Lohmeyer auf Facebook.

ca. 18.40: Wir sind kurz davor mit K1 (11 J.) und zwei Koffern und zwei Kinderrucksäcken das Haus für das Wochenende zu verlassen. Ihr Handy brummt: die Verwandtschaft arbeitet hinter dem OEZ und meldet über den Familienchat, dass man nicht in die Nähe des OEZ kommen solle, weil viel Polizei unterwegs sei. Gleichzeitig springt die Spiegel-Online-Eilmeldung an.

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