Die Vorgeschichte, warum ich von Sony (Minolta), zu Olympus gewechselt bin, gibt es hier auf diesem Blog.

(Der Beitrag ist weder bezahlte noch unbezahlte Werbung! Die gesamte Ausrüstung wurde selbst angeschafft. Die Beurteilungen geben ausschließlich meine Meinungen und Erfahrungen wieder und sind von niemandem beeinflusst.)

die kamera: OM-D E5 MII

Natürlich habe ich das Frontmodell von Olympus, die M1 ausprobiert. Sie war gut, aber im Vergleich zur meiner Sony Alpha 55 nicht wesentlich kleiner und leichter. Ich habe mich dann für die OM-D E5 MII entschieden und bin sehr zufrieden. Allen voran verhilft der Bildstabilisator bei Aufnahmen mit Tele und in der Dämmerung oder Nacht zu scharfen Aufnahmen, damit kommt Freude auf, auch bei weniger lichtstarken Objektiven. Die Bedienung der Kamera ist nach einiger Zeit intuitiv möglich, auch wenn ich immer noch mehr oder weniger regelmäßig in der Gebrauchsanleitung oder im Buch zur Kamera schmökere, sei es um sich an die Funktionsweise häufig gebrauchter Einstellungen zu erinnern oder neue Möglichkeiten zu entdecken. Der Autofokus ist gewöhnungsbedürftig – wenn man sich gewöhnt hat, funktioniert er gut. Ein bisschen schneller dürfte er allerdings sein. Insgesamt fehlen der Kamera ein wenig die Schnappschussqualitäten – die Zeit vom Einschalten bis zum Sucherbild und der Scharfstellung dauern zu lange. Im Normalfall halte ich das für kein Problem, für Street Photography, Reportage und Sport (und Kinder) braucht es allerdings wirklich Gewöhnung und die richtigen Einstellungen, um den besten Moment nicht zu verpassen. Die Bildqualität ist für mich als engagierten Laien absolut ausreichend. Ich habe von gestochen scharfen Bildern Poster von 1,60m mal 1,20m erstellen lassen und erkenne jedes Sandkorn. Die MFT-Sensorgröße ist für mich also kein Kriterium. Mit zuviel Ausrüstung lässt man sich leider etwas davon ablenken, dass die Kamera sehr klein, leicht und handlich ist. Wem die Linse seines Handies nicht reicht, der sollte unbedingt mal mit einem Objektiv seiner Wahl auf der E5 MII ohne sonstige Ausrüstung losziehen; es macht Spaß, wenn man zu vielen Gelegenheit die Kamera dabei hat und sich nicht auf Kompromisse des Smartphones, v.a. die beschränkte Optik und fehlende Einstellmöglichkeiten einlassen muss. [Update 22.2.] Ein Plus der Kamera, das der Bedienung wie dem Smartphone bereits nahe kommt, ist der flexible und klare Monitor. Insbesondere schätze ich die Möglichkeit, dass der Monitor um 180 Grad drehbar ist, d.h. er kann sogar für ein Selfie eingesetzt werden. Aber vor allem Aufnahmen aus der Frosch- und der Vorgelperspektive werden damit deutlich vereinfacht. Oder die Scharfstellung wird erleichtert, wenn die Kamera auf einem Stativ steht. Dagegen nutze ich die Touch-Funktionen des Displays nur selten.

Lieblingsobjektiv: 45mm 1,8

Ja, auch ich habe nach einiger Zeit noch in das hochgelobte und viel gepriesene 75mm 1,8 aus der M.Zuiko Premium Linie,investiert, siehe unten. Wahrlich ein Muss für jeden Olympus Fotografen, der auf hohe optische und Verarbeitungsqualität Wert legt, mehr zu dieser Edellinse später. Trotzdem trifft man bei mir häufig das viel kleinere und leichtere 45mm 1,8 (90mm KB) ebenfalls aus der Premium Linie auf der Kamera an.

Blick vom Odeonsplatz in die Brienner Straße in München. Bei ISO 1.600 mit 1/80 Sekunde und Blende 1,7 und -0,7EV aus der Hand fotografiert. Das 1,7/45mm ist ein kompaktes, lichtstarkes und leichtes Objektiv im unteren Telebereich (90mm KB) mit dem sich auch in der Dämmerung oder nacht hervorragend und flexibel fotografieren lässt.
Blick vom Odeonsplatz in die Brienner Straße in München. Bei ISO 1.600 mit 1/80 Sekunde und Blende 1,7 und -0,7EV aus der Hand fotografiert. Das 1,7/45mm ist ein kompaktes, lichtstarkes und leichtes Objektiv im unteren Telebereich (90mm KB) mit dem sich auch in der Dämmerung oder Nacht hervorragend und flexibel fotografieren lässt.

Das Objektiv bietet eine hohe Schärfe, zugegeben in Einzelfällen nicht so knackig, wie das 75er; dafür ist es aufgrund seiner kompakten Abmessung ein Always-On-Objektiv, das für Porträt-Schnappschüsse unterwegs perfekt geeignet ist. Der Autofokus reagiert schnell und die Freistellungsqualitäten sind durch die hohe Blendenöffnung schon sehr gut. Durch die kürzere Brennweite lässt sich auch in normalen Wohnräumen noch fotografieren, beim 75er stößt man da manchmal schon an Wände. Zudem ist das 75er nach meinem Eindruck durch die komplexere und schwerere Konstruktion schwerfälliger beim Autofokus. Manchmal bin ich tatsächlich nur mit 45er auf dem Body unterwegs – im Zweifelsfall lassen sich damit auch Landschaften und anderes fotografieren, wenn sich plötzlich die Gelegenheit bietet. Und vom Gewicht her, ergänzt es das kompakte Gehäuse der E5 optimal. Ein Lieblingsobjektiv, das meine Erwartungen übertroffen hat und auf das ich nicht mehr verzichten möchte.

Noch ein Lieblingsobjektiv: Panasonic
15mm 1,7 (Leica DG Summilux)

Mit dem Alter ändert sich der Geschmack: man fängt an Riesling zu trinken und fotografiert mit Festbrennweiten.

Markus
Inselglocke neben der alten Inselkirche auf der ostfriesischen Insel Baltrum. Zeigt gut die Qualität des Objektivs bei extremem Gegenlicht. Zudem erzeugt die Blende in geschlossenem Zustand einen schönen Stern.
Inselglocke neben der alten Inselkirche auf der ostfriesischen Insel Baltrum. Zeigt gut die Qualität des 15mm Panasonic Objektivs (Leica Summilux) bei extremem Gegenlicht. Zudem erzeugt die Blende in geschlossenem Zustand einen schönen Stern.

Wer mich kennt, kennt vielleicht meinen Spruch.

Auch ich war immer auf der Suche nach dem eierlegenden Wollmilchobjektiv: gefunden werden sollte ein lichtstarkes, optisch einwandfreies Super-Weitwinkel bis Super-Tele-Zoom mit kompakten Abmessungen. Das kann es halt rein optisch bedingt nicht geben. Olympus bietet zwar mittlerweile auch ein sogenanntes „Reisezoom“ in der Pro-Serie an, das die Brennweite von 24 bis 200 mm (umgerechnet auf Kleinbild) abdeckt. Die Lichtstärke wurde jedoch auf 4 beschränkt, was mit den hervorragenden Olympus Bildstabilisatoren sicher gut funktioniert, dafür aufgerufen werden deutlich über 1.000 Euro, zum Vergleich: das Tamron 14-150mm mit 3,5-5,8 Lichtstärke, liegt ungefähr bei der Hälfte (das gibt es sogar für MFT). [Update: am 21.2. hat Olympus nun auch ein „Universalzoom“ mit einem Brennweitenbereich von 12 bis 200 mm, umgerechnet 24 bis 400 mm vorgestellt. Die Lichtstärke beträgt 3,5-6,3, was ich als ordentlich empfinde. Darüberhinaus ist das Objektiv staub- und spritzwassergeschützt sowie frostsicher bis -10 Grad. Bei den seriösen deutschen Online-Fotohändlern werden vor Verkaufsstart rund 900 Euro dafür aufgerufen. Das Objektiv ist aus der Digital-Serie von Olympus, nicht der lichtstarken und höherwertigen Pro-Serie. Für Reisen bei denen es auf wenig Gepäck ankommt, wird das Objektiv jetzt natürlich die neue Option.]

Was ich mit dem Spruch sagen will: ich habe nun auch eingesehen, dass eine lichtstarke, optisch hervorragende Festbrennweite mindestens so viel Spaß machen kann, wie ein Superzoom. Entschieden habe ich mich diesmal gegen Olympus, da mir die Kombination aus Brennweite und Lichtstärke bei dem Panasonic mehr zusagten. Außerdem bekam das 15er von Panasonic hervorragende Bewertungen. 15er, 17er oder 20er gelten ja also sogenannte Reportagebrennweiten – nach meinem Verständnis heißt das: nahe dran und trotzdem noch ein bisschen von der Umgebung einfangen; oder eine Stimmung einfangen, auf der auch noch Details zu sehen sind. Für beides ist das Objektiv perfekt geeignet, da es durch seine Lichtstärke in der Dämmerung und sogar in der Nacht glänzt; die optische Qualität steht außer Frage. Die Kompaktheit macht es ebenfalls zu einem Always-On-Objektiv, wenn man mit Kamera aber ohne große Tasche unterwegs sein will.

Wichtiger als Tele: das Weitwinkel

Als ich begonnen habe zu fotografieren, wurde mir von meinen Eltern zur Konfirmation eine Minolta SRT 101, das Erfolgsmodell einer mechanischen Spiegelreflexkamera, geschenkt. Da war natürlich ein Normalobjektiv dabei, 50mm, Lichtstärke 1,7. Komischerweise, rückblickend gesagt, war mein erstes Ziel, den Fotoapparat mit einem Teleobjektiv zu bestücken. Der halbe Verdienst des ersten Ferienjobs wanderte dann auch in ein 75-200mm Tele. Beim Umstieg auf das Olympus OM-D System verzichtete ich zunächst auf eine lange Telebrennweite. Mir ist ein ordentliches Weitwinkel mittlerweile wichtiger.

Badehütte am Chiemsee mit 9mm bei Blende 18 und 1/250 Sekunde fotografiert.
Badehütte am Chiemsee mit 9mm bei Blende 18 und 1/250 Sekunde fotografiert.

Das Olympus 9-18mm war die erste Wahl. Natürlich liebäugel ich jetzt mit dem Zoom der Pro Serie mit 7-14mm bei konstanten 2,8 , aber erstens gab es das damals noch gar nicht und zweitens war und ist es mir in der Anschaffung zu teuer. Von der Brennweite her bin ich mit 18-36mm umgerechnet auf das Kleinbildformat mehr als zufrieden. Die kompakten Abmessungen erlauben bei entsprechenden Lichtverhältnissen sogar den Einsatz als Dauernd-Drauf-Objektiv, die Lichtstärke von 4,0 bis 5,6 wird ja ergänzt durch den super Bildstabilisator. Für Aufnahmen in der Nacht oder Dämmerung empfiehlt sich dann ein kleines Stativ, das unterstützt von der Leichtigkeit und Kompaktheit des Objektives ohne viel Umstände mitgenommen werden kann. Die Bildqualität ist sehr gut, wenn man im Bereich der offenen Blende bleibt. Da ich oft mit Polfilter (und mittlerweile auch mit Graufilter) fotografiere, vor allem Wolkenstimmungen oder am See oder Meer, vermeide ich kleinere Blendenöffnungen als 9. (Einen Blendenstern bei kleinster Blendenöffnung bringt das Objektiv nicht zustande.)

Das porträt Objektiv (Kann auch Landschaft)

75mm 1,8 – kein Blogbeitrag zum Olympus OM-D-System, der ohne Verweis auf dieses Objektiv auskommt. Für mich war es erst die vorletzte Investition. Das heißt, ich habe lange ohne ausgehalten, aber man möchte dann doch wissen, ob was dran ist: noch schärfer, noch farbechter, noch freigestellter und gegebenenfalls mit Bokeh. Dafür wird aber immer noch ein ziemlich konstanter Straßenpreis bei seriösen On- und Offline-Fotohändlern in Deutschland von rund 800 Euro aufgerufen. Ist es diesen Preis wert?

Birkenhain im Moos an einem trüben, kontrastarmen Adventsnachmittag mit dem 75mm Objektiv von Olympus.
Birkenhain im Moos an einem trüben, kontrastarmen Adventsnachmittag mit dem 75mm Objektiv von Olympus.

Von der technischen Qualität her muss man diese Frage eindeutig bejahen: ein kompaktes, schweres Metallgehäuse, die Abbildungsqualität steht außer Frage. Wenn man das richtige Foto damit macht, dann ist es also seinen Preis allemal wert. Bedingt durch die große und schwere Bauweise des Objektivs und den mit 150mm KB bereits mittleren Telebereich ist für mich allerdings genau kein „always-on“ Objektiv. Es ist ein Objektiv, das man gezielt verwenden wollen muss, das sich der Situation kaum anpasst, sondern der Fotograf muss sich dem Objektiv anpassen – für professionelle oder semi-professionelle Porträtfotografie ist es sicher ein Muss im Olympus-Portfolio. Für schnelle Schnappschuss-Porträts in üblichen Wohnräumen eignet sich das „kleine Tele“ (45mm 1,8, siehe oben) besser. Dennoch, wenn man sich auf das 75er einlässt, werden die Bilder brillant – der Autofokus reagiert träge, vermutlich aufgrund der schweren und großen Bauart; hier muss man sich für viel Ausschuss mit Autofokus entscheiden oder lieber manuell Scharf stellen, mit weniger Ausschuss. Wenn man die Muße hat, die geeignete Aufnahmeposition zu suchen, den Schärfebereich gefunden hat, dann entstehen qualitativ hochwertige Bilder; da muss sich Olympus sicher nicht vor den großen Namen der Optik verstecken. Im übrigen kann man, wie gesagt, wenn man sich darauf einlässt, das Objektiv natürlich nicht nur für Porträts verwenden; auch Landschaften gehen damit, wenn man mit der Brennweite „spielt“. An trüben Tagen hilft da auch die hohe Lichtstärke. Weiterhin glaube ich, dass man noch um die drei Prozent Bildqualität durch die Verwendung einer Sonnenblende herauskitzeln kann. Damit wird das 75er zwar nochmal um 80 Prozent länger, aber es liegt noch besser in der Hand. Aufgrund der Cash-back Aktion von Olympus habe ich das eingesparte Geld fürs Objektiv in die Original-Sonnenblende aus Metall investiert; nur so bleibt auch der hochwertige haptische Gesamteindruck erhalten; dafür werden allerdings zehn Prozent des Objektivpreises fällig. Wer Spaß an hochwertiger Optik hat, wer sich gelegentlich auf ein Objektiv einlassen kann und bereit ist seine Motive und die Umgebung danach auszusuchen, für den ist das 75er ein großes Vergnügen. Als Reisebegleiter oder spontanes Schnappschuss-Objektiv sehe ich es dagegen nicht.

Jetzt doch noch Tele, aber richtig

600mm KB-Brennweite, braucht man das? Nicht oft, aber manchmal habe ich sie gerne. In der Landschaft spricht meistens der Dunst gegen die 600mm, Sport fotografiere ich eher nie als selten, dennoch habe ich mir das 75-300mm zugelegt. Im Telebereich waren die 50mm des Kit-Zoom-Objektivs immer zu wenig, das 75er, wie oben beschrieben, ist eigentlich für den dauerhaften Outdoor-Einsatz zu schade. Deshalb habe ich erneut zugeschlagen, als es die Cash-back-Aktion für das 75-300er gab. Und, was soll ich sagen: ich bin begeistert.

Von einem Ufer zum anderen fotografiert am Gardasee im Sonnenuntergang: ISO 200, 1/640, F9, 200mm
Von einem Ufer zum anderen fotografiert am Gardasee im Sonnenuntergang: ISO 200, 1/640, F9, 200mm

Natürlich nur dort, wo man das Objektiv nutzen kann, und zwar in der Landschaft, am besten an weitläufigen Stränden. Dort ist die Luft oft klar, so dass kein Dunst den Blick beeinträchtigt, oder Sturm, Sand und Gischt gehören zum Bild dazu. Außerdem lassen sich damit Personen im weitläufigen Strandleben besser ablichten. Die geringe Lichtstärke von 4,8-6,7 spielt auch hier aufgrund des Bildstabilisators kaum eine Rolle. Vielmehr war ich von der hohen Bildqualität überzeugt, die ich so nicht erwartet hätte. Das Objektiv ist mit gut 400 Euro Straßenpreis relativ günstig, trotzdem macht es von der Verarbeitung einen guten Eindruck und, wie gesagt, optisch bin ich mit dem Preis-Leistungsverhältnis mehr als zufrieden. Sonnenuntergänge und Möwen, um bei dem Beispiel am Strand zu bleiben, sind die perfekten Motive und dafür lohnt es sich allemal das Objektiv dabeizuhaben, zumal es kaum schwerer als das 75er ist. Die Sonnenblende halte ich auch hier für unerlässlich.

Und zum Schluss, aber nicht das letzte: das Kit-Objektiv

Aufgrund der großen Auswahl an Brennweiten, siehe oben, ist das Kit-Objektiv 12-50mm 3,5-6,3 nicht mehr oft bei mir auf der Kamera. Allerdings ist es, wie das Kameragehäuse auch, staub- und spritzwassergeschützt; das heißt erst unlängst beim Dauerschneefall war es praktisch, keine der anderen Optiken in das nasskalte Wetter mitnehmen zu müssen. Eher ein seltener Grund für mich. Zweiter Grund, häufiger, ist die Makrofunktion, die sich einfach einschalten lässt bei dem Objektiv. Sie ist sicher kein Ersatz für ein echtes Makro, aber leistet gute Dienste wenn mal Insekten oder Naturstrukturen im Detail aufgenommen werden soll.

Das Taubenschwänzchen oder den Schmetterlingskolibri mit dem Kit-Makro erwischt: ISO 200, 1/160, F8, 43mm
Das Taubenschwänzchen oder den Schmetterlingskolibri mit dem Kit-Makro erwischt: ISO 200, 1/160, F8, 43mm

Und zu guter letzt ist es natürlich schon so, wenn man sich gegen die Fototasche entscheidet, dass man sich für ein Objektiv entscheiden muss. Und es gibt Tage an denen man, meistens aus guten Gründen, keine Entscheidung treffen kann, dann ist das Kit-Objektiv genau richtig und qualitativ absolut in Ordnung, auch wenn es mir meistens doch am unteren und oberen Brennweitenbereich „zu knapp“ wird.

Und ganz zum Schluss: braucht man den Handgriff?

Ja, der Griff hilft, die Kamera sicherer und stabiler in der Hand zu halten. Er erhöht das Gewicht nicht sonderlich und fügt sich gut in das Design ein. Dem Nicht-Kenner dürfte es schwer fallen, auf ersten Blick zu erkennen, dass der zusätzliche Griff nicht fixer Bestandteil der Kamera ist. Auch der ergänzende Batteriehandgriff hilft, die Kamera noch besser und stabiler zu halten; er hat allerdings mit dem zweiten Akku dann ein ordentliches Gewicht und die einst handliche Systemkamera wächst mit ihm zu einer ordentlichen Größe an. Deshalb habe ich ihn nur selten angeschraubt. Irgendwo habe ich gelesen, dass er Profis hilft, die darunter leiden, dass das MFT-System so eine handliche Größe an den Tag legt. Vorteil des zusätzlichen Handgriffs ist neben weiterer Steuerräder der zweite Akku, der bei Bedarf automatisch die Stromversorgung übernimmt.

In einem weiteren Beitrag werde ich auf mein Zubehör weiter eingehen, wie Taschen und Stative. Außerdem überlege ich mir, meine laienhafte Nachbearbeitung offenzulegen, derzeit verwende ich hauptsächlich Snapseed am Android Tablet, versuche mich an Luminar am PC und habe jetzt auch noch Dramatic Black & White aktiviert.


2 Comments on “Meine Olympus E-M5 MII – Erfahrungen nach drei Jahren OM-D”

  1. Pingback: Chiemgau Familien tipps zu ostern – Pflugblatt* (beta)

  2. Pingback: Ausprobiert: Olympus Weitwinkel 7-14mm/2,8 PRO mit OM-D E-M5 III – Pflugblatt* (beta)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.