Es gibt Tage, da riecht man förmlich beim ersten Wachwerden, dass man die Kamera packen und auf Fototour gehen sollte. So auch Samstagfrüh: nach einer verregneten Woche zeichnete sich um 6 Uhr erstmals wieder vorsichtig blauer Himmel ab. Nass und schwer hingen die Blätter der Bäume, Sträucher und Blumen noch herunter. Die ersten Sonnenstrahlen sorgten für Nebel, der angeschwollene Fluss gab den Ton dazu an. Fünf Mal mussten wir auf acht Kilometern stehen bleiben, um uns das Schauspiel der den Nebel druchdringenden Sonne auf dem glitzernden Fluss anzusehen.

Für die gute Kamera bin ich natürlich nicht umgedreht, statt dessen das Smartphone aus der Tasche geholt – die Sportapp hat allerdings schon nach 1,3 Kilometern und 30 Minuten (!?) ihren Geist aufgegeben, was auch egal war. Wenigstens hatte ich deshalb das Handy ausnahmsweise dabei. Der Streckenverlauf ist simpel: einfach an der Traun bei Traunstein entlang: am malerischsten ist die Strecke vom Viadukt (der Eisenbahnbrücke) bis zur Panzerstraße.

 

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